Produktorientierung bedeutet nicht nur die Definition von Leistungen und Produkten, sondern auch deren Hinterlegung mit Produktpreisen, die von den Auftraggebern zu zahlen sind. Dies erfordert
- Erhebung der notwendigen kostenrechnerischen Grunddaten,
- angemessene Aufbereitung im betrieblichen Rechnungswesen,
- Kalkulation von Verrechnungspreisen und
- Durchführung der internen Leistungsverrechnung.
Das Seminar stellt einen solchen Kreislauf anhand von praktischen Beispielen dar.
Veranstaltungsort:
Bonn
Veranstalter:
KGSt Seminare & Kongresse
Kosten:
€ 265,00 für Mitglieder,zzgl. Konferenzpauschale € 33,00
Die Diskussion über die Optimierung des Winterdienstes kommt spätestens mit dem ersten Schnee, wenn sie nicht schon bei den Haushaltsberatungen diskutiert wurde. Das Seminar zeigt, am Beispiel der Stadt Bruchsal verdeutlicht, wie die Effizienz des Winterdienstes durch gute Organisation, entsprechendem Controlling und durch konsequente Arbeitsunterweisung verbessert werden kann. Diskutiert bzw. ausgetauscht werden Erfahrungen in der Organisation und Planung des Winterdienstes, sowie der Winterdienstpraxis inkl. entsprechender Personalführung.
Themenschwerpunkte sind:
- Pflichten und Freiwilligkeiten in den landesgesetzlichen Grundlagen
- Aufbau und Organisation eines Winterdienstplanes
- Praktische Umsetzung bis hin zu Auftragsauswertungen
- Unterweisung der Fahrzeugbesatzungen und Handkolonnen
Veranstaltungsort:
Bonn
Veranstalter:
KGSt Seminare & Kongresse
Kosten:
€ 265,00 für Mitglieder,zzgl. Konferenzpauschale € 33,00
Themen:
Friedhöfe sind wesentlicher Bestandteil eines funktionierenden Gemeinwesens. Kaum ein Bereich des öffentlichen Lebens wird so sensibel gehandhabt und beobachtet wie der Friedhof. In der Regel übernimmt die Stadt oder Gemeinde die Verantwortung für vorzuhaltende Friedhofsfläche, Grabbereitstellung, Grünflächenunterhaltung und für sonstige Leistungen in diesem Zusammenhang und für die notwendigen Finanzmittel, die zum Teil über Gebühren gedeckt werden. Seit mehreren Jahren zeichnet sich ein Wandel der Bestattungskultur ab. Diesen strukturellen Veränderungen kann nicht mehr nur durch kurzfristige Maßnahmen begegnet werden. Vielmehr geht es um ein langfristig tragendes Gesamtkonzept zur Optimierung des Friedhofs- und Bestattungswesens im Hinblick auf Leistungen, Organisation und Ressourcenverbrauch.
Schwerpunkte sind:
- Anforderung der Doppik und KLR
- Gebührenkalkulation vor neuen Herausforderungen
- Controlling und Berichtswesen
- Zukunftsorientierte Friedhofsbedarfsplanung
Zielgruppe:
Produktverantwortliche und Beschäftige aus dem Friedhofs- und Bestattungswesen und Controlling
Programmablauf:
Der Referent trägt im Dialog mit den Teilnehmern insbesondere zu
folgenden Themenbereichen vor:
1. Einleitung und Überblick über das BilMoG
- Ziele des Gesetzgebers/Lösungsansätze
- Schwerpunkte des Gesetzes
2. Auswirkungen auf den Jahresabschluss
- Veränderungen zum Ansatz und zur Bewertung
(Wegfall von Wahlrechten, neue Bilanzpflichten und -verbote)
- Rückstellungen
- Anhang
- Übergangsregelungen
3. Kurzer Überblick über Änderungen im Konzern-abschluss
- Der Konsolidierungskreis
- Konsolidierungsmethoden
4. Entkopplung der Steuerbilanz von der Handels- bilanz
- Wegfall der umgekehrten Maßgeblichkeit
- Auswirkungen und Berechnung der aktiven und passiven latenten Steuern
5. Folgen für Eigenbetriebe, Zweckverbände etc.
Veranstaltungsort:
München
Veranstalter:
vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Kosten:
245,- € für Mitglieder, 295,- für Nichtmitglieder und 100,- € für Studenten (bis 27 Jahre mit Nachweis)
Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG), das für den Jahresabschluss 2010 zwingend anzuwenden ist, zieht die größte HGB-Reform seit über 20 Jahren nach sich.
Durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz wird sich auch die Bilanzierungspraxis kommunaler Unternehmen substanziell verändern. Bisher gewohnte Bilanzierungen (z. B. Bildung von Aufwandsrückstellungen, steuerlich motivierte Abschreibungen etc.) werden entfallen. Im Gegenzug werden sich neue Bilanzierungspflichten (z. B. der Ausweis latenter Steuern) ergeben.
Unser Seminar wird sich ausführlich mit der Reform des Bilanzrechts und ihren Auswirkungen für Kommunen beschäftigen:
Welche Änderungen ergeben sich durch das BilMoG? Welche Auswirkungen auf das Gemeindehaushaltsrecht sind zu erwarten? Welche Auswirkungen hat es, wenn das Gemeindehaushaltsrecht unverändert bleibt, aber die HGB-konforme Rechnungslegung der Beteiligungen verändert wird? Welche Änderungen sieht das BilMoG bei den Pensionsrückstellungen vor?
Veranstaltungsort:
Hamburg
Veranstalter:
vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Kosten:
270,- € für Mitglieder, 335,- € für Nichtmitglieder und 100,- € für Studenten (bis 27 Jahre mit Nachweis)
Grünanlagen erfüllen nicht nur soziale und ökologische Funktionen, sondern sind auch als struktureller Bestandteil des öffentlichen Raums eine wesentliche Komponente der Stadtentwicklung. Ihr Leistungspotential schließt beachtliche, jedoch schwer messbare ökonomische Effekte ein, die bislang nicht oder nicht ausreichend in den Entscheidungsprozessen der kommunalen Verwaltungen und der privaten Wirtschaft berücksichtigt werden. In den kommunalen Haushalten und unternehmerischen Bilanzen erscheinen Grünflächen daher vornehmlich als Kostenfaktor ohne Rendite. Die Pflegekosten werden als Schmälerung des wirtschaftlichen Ergebnisses betrachtet. Dabei wird die wertsteigernden Bedeutung von Grünflächen auf Immobilien und Stadtquartiere völlig unterschätzt und in der politischen Entscheidungsfindung zu wenig Platz eingeräumt. Der bislang fehlenden Nachweis der Wertsteigerung kann durch das nun abgeschlossene Forschungsvorhaben „Bedeutung von Freiräumen und Grünflächen für den Wert von Grundstücken“, das im Auftrag der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz an der TU Dortmund durchgeführt wurde, geleistet werden.
Die Tagung „Inwertsetzung von Grünanlagen - Instrumentarien zur Erfassung des ökonomischen Potentials von Grün“ basiert auf den Ergebnissen dieser Forschungsarbeit. Sie bietet den Kommunen Eckdaten und Entscheidungshilfen, die für die Bewertung von Frei- und Grünflächen sowohl aus städtebaulicher als auch aus kommunalwirtschaftlicher Sicht herangezogen werden können. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei den Grünflächenämtern als planende und Qualität sichernde Institutionen zu.
Ausgehend von den Ergebnissen des o.g. Forschungsvorhabens und den Zielsetzungen der Stiftung Grüne Stadt präsentiert die Tagung erfolgreiche Praxisbeispiele und Bewertungsmethoden. Gezeigt wird, wie Kennziffern als Instrumentarium von kommunalen Handlungs- und Steuerungsstrategien als monetäres Messinstrument zur Erfassung von Grünwerte eingesetzt werden.
In den multikriteriellen Bewertungskontext fließen Wertschöpfungsfaktoren ein wie ein höherer Immobilienwert durch Nähe zu Parks, Gewinne aus Tourismus, Gewerbesteuer durch Ansiedlung von Firmen, gesundheitsrelevante Verbesserung des Kleinklimas etc. Durch die Erfassung der ökonomischen Leistungen von Grün kann ein Prosperierungsfaktor generiert werden, mit dem auf eindeutige und unkomplizierte Weise die Finanzierung von Grünmaßnahmen gegenüber Dritten gerechtfertigt werden können. Auf politischer Ebene bieten die Ergebnisse den Verantwortlichen eine Argumentationshilfe für Investitionen in das Freiflächensystem.
Die praktische Anwendung für Kommunen jeglicher Größenordnung wird in dieser Tagung beleuchtet.
Als Referenten konnten Prof. Dr. Dietwald Gruehn von der Universität Dortmund, Fakultät Raumplanung, Lehrstuhl Landschaftsökologie und Landschaftsplanung, und Peter Menke von der Stiftung „Grüne Stadt“ gewonnen werden. Des Weiteren wird Stephan Heldmann, Leiter des Grünflächenamtes Frankfurt über die praktische Anwendung des Forschungsprojektes berichten. Über die Bedeutung für kleinere Kommunen wird Helmut Kern von der Gartenamtsleiterkonferenz berichten. Ferner sind Beiträge von Stephan Lechner von der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft und von einem Vertreter der Wohnungswirtschaft vorgesehen.
Angesprochen sind all jene, die in den Fachämtern und –abteilungen tätig sind sowie Landschaftsarchitekten, und weitere Planende, Landschaftsgärtner, Personen aus der Bauwirtschaft und politische Entscheidungsträger.
Veranstaltungsort:
Heidelberg
Veranstalter:
Gartenakademie Baden-Württemberg e.V.
Kosten:
95,00 €, ermäßigt für Mitglieder und Frühbucher bis 30. Sept. 90,00 €
Bei der Vergabe von Dienstleistungen spielen viele Komponenten eine große Rolle. So werden in diesem Seminar der Zeitpunkt und die benötigten Daten eruiert. An diesem Tagesseminar geht es von der Vergabe der Dienstleistung über die ergebnis- bzw. klassischen Leistungsbeschreibung bis hin zu den Service-Level-Agreements, wo Sie Anhaltspunkte für die Definition und Erstellung bekommen.
Einzelheiten zum Programm sowie die Anmeldung können Sie per E-Mail bei
Frau Christine Wendel unter wendel@facility-consultants.de anfordern.
Wir freuen uns auf Sie!
Themen:
Kommunale Baubetriebshöfe stehen regelmäßig im Mittelpunkt der Diskussion um Preis und Leistungen in der Unterhaltung öffentlicher Infrastruktur. Die Veranstaltung wird aktuelle Themen rund um Wirtschaftlichkeit, Optimierung der Baubetriebshofs und seiner inneren Steuerung aufgreifen. Der Gedankenaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer untereinander wird nicht zu kurz kommen. Merken Sie sich daher heute schon Ort und Termin vor!
Die Veranstaltungsagenda wird rechtzeitig im KGSt-JOURNAL bekannt gegeben und im Internet abrufbar sein.
Zielgruppe:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit Steuerung, Organisation und Verwaltung von bzw. in Baubetriebshöfen befasst sind.
Bewerbungsschluß: jeweils der 31. Dezember eines Jahres Europapreis des Ministerkomitees des Europarates Bewerben können sich Städte und Gemeinden, die Erfahrungen durch Städtepartnerschaften mit ausländischen Gemeinden gesammelt haben.
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Bewerbungsschluss ist der 15. November 2010. Großer Präventionspreis 2011 Baden-Württemberg Beteiligen können sich Kommunen, Einrichtungen, Organisationen, Unternehmen sowie sonstige Zusammenschlüsse in Baden-Württemberg, die Netzwerke und Initiativen zur Prävention und Gesundheitsförderung für Schule, Betrieb und auf kommunaler Ebene anbieten.
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Keine Bewerbungsfrist, Preisvergabe jeweils im September Deutscher Förderpreis Kriminalprävention der Stiftung Kriminalprävention Die Auslobung richtet sich an Träger von lokalen/regionalen Projekten der Kriminalprävention in Deutschland, dabei an öffentlich, bürgerschaftlich, betrieblich oder gemischt organisierte.