Zur ECOMM 2012, der Europäischen Konferenz für Mobilitätsmanagement, laden die Stadt Frankfurt am Main und traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH herzlich ein. Vom 12. bis zum 15. Juni wird im Congress Center der Messe Frankfurt ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm geboten, das neben zahlreichen Fachsitzungen auch vielfältige Exkursionen und attraktive Rahmenveranstaltungen bereithält.
Fachliche Schwerpunkte der diesjährigen ECOMM sind die Elektromobilität sowie das Mobilitätsmanagement im Rahmen europäischer Projekte. Diskutiert wird darüber hinaus das Mobilitätsmanagement im Zusammenhang mit Stadterneuerung und Regionalentwicklung, Lebensstilwandel und soziodemographischen Veränderungen.
Für zusätzliche Abwechslung im Programm sorgt die Mischung der Formate: Neben Präsentationen und Pecha Kuchas finden Workshops, Übungen und Exkursionen statt. Eröffnet wird die ECOMM 2012 von bedeutenden Entscheidungsträgern aus dem Verkehrsund Planungsbereich, was die Relevanz des Themas unterstreicht und der Veranstaltung zusätzliche Impulse verleiht. Zwischen den Sitzungen und während des Rahmenprogramms bieten sich den Teilnehmern vielfältige Gelegenheiten zum fachlichen Austausch.
Die fachliche Grundlage der ECOMM bildet das Mobilitätsmanagement. Dabei handelt es sich um ein Konzept zur Förderung des nachhaltigen Verkehrs durch die Veränderung von Verhaltensweisen der Verkehrsteilnehmer. Das Mobilitätsmanagement basiert auf "sanften" und vergleichsweise preiswerten Maßnahmen wie Information, Kommunikation, Organisation und Koordination.
Die europäischen Länder, die sich besonders stark im Mobilitätsmanagement engagieren, haben sich in der EPOMM, Europäische Plattform für Mobilitätsmanagement, zusammengeschlossen. Derzeit gehören ihr zehn Länder an, elf weitere sind über das EU-geförderte Projekt EPOMM-Plus eng mit dem Netzwerk assoziiert. Die EPOMM arbeitet als gemeinnützige Organisation mit Sitz in Brüssel.
Die ECOMM-Veranstaltungsreihe stellt ein Aktionsfeld der EPOMM dar. Seit 1997 wird die Konferenz einmal pro Jahr in einer europäischen Stadt abgehalten. Dabei zieht die Konferenz jedes Mal hunderte Experten und Interessierte an, die den fachlichen Austausch über das Mobilitätsmanagement auf internationaler Ebene suchen.
Die DECOMM als deutscher Ableger der ECOMM findet zeitgleich statt. Hier tauschen sich speziell die deutschen Vertreter des Mobilitätsmanagements aus.
Vorträge zum Thema Fahrrad-(E-Bike)Mobilität:
Dea SEEBERG, VEKSØ Mobility – Denmark:
11 municipalities in 3 years on 2 wheels – how to ensure political and organisational ownership and prioritization of bicycling in small and medium sized municipalities
Stephan KOCH, University College Cork – Ireland:
Making cycling mainstream again - UCC CampusBike and other measures to promote cycling among staff at University College Cork
Ute KABITZKE, Gerd-Axel AHRENS, Jan SCHUBERT, Technical University of Dresden, Chair of Transport and Infrastructure Planning – Germany:
More sustainable transport in Central European Cities through improved integrated bicycle promotion and international networking (Experiences from the project Central MeetBike)
Christine SISELL, Regional Development Council Gävleborg – Sweden:
The winter cyclist
Robert THALER, Peter WIEDERKEHR, Austrian Federal Ministry for Agriculture, Forestry, Environment and Water Management, Robin KRUTAK, Austrian Energy Agency – Austria:
Electric mobility in Austria: E-bike boom and pilot regions using renewables
Ayman ZOUBIR, University of Lyon – France:
Stimulating intermodality and e-bike commuting in industrial estate areas – how a MM experimental project can improve sustainable mobility
Konferenzpass: 350 Euro/420 Euro; Ermäßigte Preise gelten für: Teilnehmer aus EPOMM-Ländern: 280 Euro/ 300 Euro; Teilnehmer aus den neuen EU-Staaten: 260 Euro/ 300 Euro; Studierende (limitiertes Angebot): 100 Euro/ 120 Euro; Mitwirkende: 120 Euro/ 150 Euro. Der günstige Frühbucherrabatt wird bis zum 24. April 2012 gewährt, danach gilt der jeweils reguläre Preis.
Anmeldung:
Anmeldefristen für Aussteller: 30. April 2012 / für Konferenzteilnehmer: 11. Mai 2012
Ansprechpartner:
traffiQ - Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH, Dr. Juliane Korn - Europäische Projekte, Telefon: (069) 21225105, Telefax: (069)21224455
Die Ableitung, Behandlung und Bewirtschaftung von Niederschlagswasser nehmen im politischen Raum eine hohe Wertigkeit ein. Dies geschieht auch im Hinblick auf die Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), eine Verschlechterung des Zustandes der Gewässer zu vermeiden. Das von der DWA angebotene Programm der 11. Regenwassertage in Berlin soll interessierten Teilnehmern aus Behörden, Kommunen und Verbände, Ingenieurbüros, Hochschulen einen Überblick über die Entwicklungen und den derzeitigen Stand beim Umgang mit Regenwasser bieten. Dazu wird über Erfahrungen aus geplanten und realisierten Projekten berichtet und diskutiert.
Veranstaltungsort:
Berlin Schönefeld (Holiday Inn Berlin Airport - Conference Centre, Hans-Grade-Allee 5, 12529 Schönefeld b. Berlin
)
Die Konferenz "Bürgernahe Sicherheitskommunikation für Städte und Gemeinden" mit dem Untertitel "Schutz kritischer Infrastrukturen" wird am 13. Juni 2012 durchgeführt. Cornelia Rogalla-Grothe, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und zugleich Vorsitzende des Cyber-Sicherheitsrates, wird Strategien zur Cybersicherheit vorstellen. Auf die Cybersicherheit im politisch-gesellschaftlichen Kontext wird Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Leiter der Abteilung "Schlüsseltechnologien" im Bundesministerium für Bildung und Forschung, eingehen. Weitere Themen werden die Sicherheit von kommunalen Rechenzentren und Aspekte der Sicherheitskommunikation sein. Am Nachmittag setzen sich Referenten die Referenten Sicherheit mit unterschiedlichen Aspekten der Energiesicherheit mit Blick auf die kommunalen Bedürfnisse auseinander.
Veranstaltungsort:
Landesvertretung Baden-Württemberg beim Bund in Berlin (Tiergartenstraße 15, 10785 Berlin-Tiergarten
)
Veranstalter:
Deutscher Städte- und Gemeindebund/Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschng
Kommunale Behörden müssen stets damit rechnen, dass ihre Entscheidungen von nachteilig Betroffenen gerichtlich angegriffen werden. Dabei müssen sie als Prozessbeteiligte berücksichtigen, dass das verwaltungsgerichtliche Verfahrensrecht in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von Änderungen der VwGO erfahren hat.
Im materiellen Recht sind die Behörden firm, dem Prozessrecht wird aber häufig nicht die notwendige Bedeutung beigemessen - eine nicht zu unterschätzende Gefahr, denn u.U. gefährdet oder verhindert dies gar den Prozesserfolg.
Deshalb ist dieses Seminar so wichtig. In ihm soll besprochen werden, wie kommunale Behörden vor Gericht erfolgreich agieren und reagieren können und wie sie Fehler des vorgerichtlichen Verwaltungsverfahrens noch heilen können. Sie haben die Möglichkeit, Fragen und Fallgestaltungen zur Erörterung im Seminar per Mail an gst-mv@vhw.de bis zum 4.6.2012 an die Geschäftsstelle Mecklenburg-Vorpommern.
Veranstaltungsort:
Rostock (InterCity Hotel Rostock, Herweghstraße 51, 18055 Rostock)
Veranstalter:
vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Kosten:
230 € für vhw-Mitglieder, 270 € für Nichtmitglieder, 120 € für Studenten (bis 27 Jahre mit Nachweis)
Im Rahmen des Forschungsprojekts "Kommunale Kompetenz Baukultur" wurden im Entwurf des "Werkzeugkastens der Qualitätssicherung" konkrete Entscheidungshilfen, Handlungsempfehlungen und Verfahren zur Qualitätssicherung erarbeitet, die zu mehr Baukultur auf kommunaler Ebene führen sollen.
In der Folge werden nun drei Regionaltagungen durchgeführt, in denen die Erkenntnisse vor Ort vorgestellt und vertieft werden sollen. Die Zielgruppe sind insb. Mitarbeiter/innen von Kommunal-Verwaltungen, Vertreter/innen der Länder sowie Mitglieder von Stadtratsfraktionen bzw. politischen Fachausschüssen. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an diejenigen, die mit dem Thema Baukultur in kommunalen Verwaltungen und in der Kommunalpolitik befasst sind sowie an Multiplikatoren der jeweiligen Region.
Um allen Teilnehmer/innen eine möglichst kurze Anreise zu bieten und um die regionale Vernetzung zu fördern, wird die Veranstaltung in drei verschiedenen Regionen der Bundesrepublik durchgeführt.
Eigenverantwortliche Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben durch die öffentliche Hand steht aktuell wieder im Fokus der kommunalen Entscheidungsträger. Bei der Wahl der Organisationsform gerät die kommunale GmbH in den Mittelpunkt des Interesses. Das Seminar informiert über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Gemeinde, die GmbH zu steuern und zu beherrschen.
Dargestellt werden die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Organe der kommunalen GmbH (Geschäftsführung, Aufsichtsrat, Gesellschafterversammlung).
Das Spannungsfeld zwischen den Organen der kommunalen GmbH auf der einen und der Kommune und ihren Entscheidungsträgern auf der anderen Seite wird aufgezeigt. Dargestellt wird ebenfalls der Umfang und die Grenzen der Weisungs- und Auskunftsrechte der Kommune gegenüber den Organen ihrer GmbH. Gegenstand des Seminars sind auch die zivilrechtlichen und strafrechtlichen Verantwortlichkeiten sämtlicher Entscheidungsträger (insbesondere Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Bürgermeister).
Veranstaltungsort:
Berlin (Hotel Sylter Hof, Kurfürstenstraße 114–116, 10787 Berlin)
Veranstalter:
vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Kosten:
245 € für vhw-Mitglieder, 295 € für Nichtmitglieder
In vielen Klein- und Mittelstädten hat der Radverkehr eine wichtige Funktion – im Schülerverkehr, in der Mobilitätssicherung der älteren Bevölkerung, im Bereich Freizeit und Tourismus sowie vielfach auch im Alltagsverkehr.
Gerade ältere Personen haben häufig Schwierigkeiten, komplexe Verkehrssituationen zu erfassen. Kinder und Jugendliche brauchen eine fehlertolerante Infrastruktur, damit sie sich auf dem Schulweg sowie am Nachmittag sicher fortbewegen können. Im Freizeitverkehr sollen auch ungeübte Radfahrer unbeschwert fahren können.
Aus den oben beschriebenen Rahmenbedingungen ergeben sich hohe Anforderungen an die Wege für den Radverkehr. Es stellt sich daher die Frage, wie der Radverkehr mit den begrenzten öffentlichen Mitteln und unter Wahrung der Verkehrserfordernisse des motorisierten Individualverkehrs sicher geführt werden kann.
Der aktuelle Rechtsrahmen von StVO und VwV-StVO bietet hier zahlreiche Möglichkeiten. Ende 2010 wurden die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) in vollständig überarbeiteter Fassung herausgegeben. Diese dokumentieren den Stand der Technik.
Im Rahmen des Workshops vermitteln Experten, die maßgeblich an diesem neuen Stand der Technik mitgewirkt haben und seit vielen Jahren verstärkt auch im ländlichen Raum arbeiten, die wichtigsten Grundzüge der Planung sicherer Radverkehrsanlagen.
Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt dabei auf der Frage, wie der Radverkehr optimal durch das Gemeindegebiet geführt werden kann. Dabei werden sowohl Lösungen für die Strecke als auch für Knotenpunkte und Querungen vorgestellt. Zusätzlich werden Hinweise zur praktischen Umsetzung der Maßnahmen und zu sinnvollen ergänzenden Aktivitäten der Kommunen gegeben.
Die Informationen dieser Grundlagenveranstaltung werden praxisnah vermittelt. Dazu werden u. a. konkrete Fallbeispiele diskutiert.
Die Teilnahmegebühren betragen 60 Euro je Person inklusive Tagungsunterlagen und Verpflegung.
Anmeldung:
Anmeldeschluss ist eine Woche vor Veranstaltungsbeginn. Absagen müssen schriftlich erfolgen. Bei Absagen nach Ende der Anmeldefrist werden 80% der Teilnahmegebühr berechnet.
In diesem Seminar werden typische für die Planung und das Repowering von Windenergieanlagen bedeutsame Fragen des Artenschutzes behandelt, wie etwa:
Welche Auswirkungen haben Windenergieanlagen auf wild lebende Arten, insbesondere Vögel und Fledermäuse?
Welcher Untersuchungsaufwand als Voraussetzung für die Standortauswahl ist zu betreiben?
Welche Abstandsempfehlungen sind zum Schutz bestimmter Artenvorkommen einzuhalten?
Unter welchen Voraussetzungen sind nachträgliche Anordnungen bei bereits genehmigten Anlagen möglich?
Da es dabei zunehmend auch auf die Beurteilung fachwissenschaftlicher Fragestellungen ankommt, ist es unverzichtbar, jeweils auf die naturschutzfachlichen Zusammenhänge einzugehen. Insofern verfolgt das Seminar einen interdisziplinären Ansatz.
Veranstaltungsort:
Osnabrück (ZUK – Zentrum für Umweltkommunikation, An der Bornau 2, 49090 Osnabrück)
Veranstalter:
vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Kosten:
270 Euro für vhw-Mitglieder, 335 Euro für Nichtmitglieder, 120 Euro für Vollzeitstudenten (bis 27 Jahre mit Nachweis)
Nicht jedes Kind hat die Möglichkeit, in seiner Familie aufwachsen zu können. Pflegekinder, die nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern leben können, sind auf verlässliche Bezugspersonen und Kontinuität angewiesen. Sie brauchen ein ihrem Wohl, ihren verschiedenen, sehr individuellen Bedürfnissen entsprechendes neues Zuhause – zeitweise oder längerfristig.
In den letzten Jahren und aktuell verstärkt durch den Tod des Pflegekindes Chantal in Hamburg, werden von fachlicher, wissenschaftlicher, politischer und öffentlicher Seite die Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Standards der Pflegekinderhilfe diskutiert.
Anliegen dieser Tagung ist es, die Gestaltung der verschiedenen Übergänge bei Pflegekindern zu diskutieren und dabei insbesondere auch die Rolle der„Lotsen im Übergang“, der damit befassten Fachkräfte aus der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe in den Blick zu nehmen. Eine Inobhutnahme und Unterbringung eines Kindes bei Pflegeeltern ist oft ein emotional hoch besetzter Prozess für alle Beteiligten. Je besser aber die erste Übergangszeit gelingt, desto besser gestaltet sich in der Regel auch der sich anschließende Prozess. Maßgabe bei allem sollte immer sein, die Belastungen für die Kinder so gering wie möglich zu halten, sie soweit es geht über die neue Situation aufzuklären und Vertrauenspersonen einzubeziehen. In der Realität gestaltet sich dies oft schwierig. Welche Rahmenbedingungen und fachliche Standards braucht die Praxis hierfür?
Darüber, wie man für diese Kinder stabile Brücken bauen kann, soll im Rahmen der Tagung ein intensiver fachlicher Austausch stattfinden.
Fragen, die sich für die Gestaltung von Übergängen ergeben, sind u.a.:
Wird dieses „kritische Lebensereignis“ mit den Kindern besprochen und reflektiert oder bleibt dieser Vorgang für sie zunächst schwer nachvollziehbar?
Wie erleben Pflegekinder den Übergang und das Leben in der Pflegefamilie?
Wie erleben Pflegekinder die Unterstützung durch professionelle Fachkräfte?
Wie erleben Pflegekinder das Verlassen der eigenen Familie? Wie gehen Eltern und Geschwister damit um?
Wie wird ggf. ein Wechsel von Pflegefamilie zu Pflegefamilie vorbereitet?
Wie erleben Pflegekinder eine mögliche Rückführung in die Herkunftsfamilie?
Wie erleben Pflegekinder eine „Perspektivklärung“, wie werden sie daran beteiligt?
Wie sollte eine altersabhängige kindorientierte Gestaltung und Begleitung von Übergängen aussehen?
Was zeichnet eine gelingende Zusammenarbeit zwischen ASD und Pflegekinderdienst aus?
Wie kann dabei das Vorgehen der Mitarbeiter/innen des Jugendamtes verständlich und transparent für alle Beteiligten gestaltet werden?
Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter/innen des ASD und der Pflegekinderdienste sowie an leitende Führungskräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfe.
Veranstalter:
Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik (AGFJ)
Aktuelle Zahlen der Siedlungs- und Verkehrsflächenentwicklung, alternative Flächenbilanzierungsmethoden, Zukunft der amtlichen Flächenstatistik, Gebäudebestandsanalysen, neue Indikatorentwicklungen, beste Beispiele der Umsetzung einer Flächensparpolitik, Methodik kommunaler- und regionaler Entwicklungsprognosen, Trends und Ergebnisse einer kleinräumigen Regionalstatistik, fortgeschrittene räumliche Analysen der Stadtplanung, Entwicklungsvisualisierungen und wichtige internationale Trends.
Ausgewiesene Experten aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft werden zu diesen Themen auf Einladung referieren. Das Symposium spricht in seinem fein abgestimmten Programm alle Bereiche von der Planung, der politischen Umsetzung, der Verwaltung bis hin zur Wissenschaft an, die sich mit dem Themenfeld Flächennutzungsentwicklung und Flächensparen und seinen Implikationen von Daten bis zur Prognose beschäftigen. Auf der Tagung werden auch die aktuellsten Ergebnisse und Entwicklungen im Monitor der Siedlungs- und Freiraumentwicklung (IÖR-Monitor) vorgestellt.
Veranstaltungsort:
Dresden (DORMERO Hotel Königshof Dresden, Kreischaer Straße 2, 01219 Dresden)
Veranstalter:
Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. (IÖR)
Kosten:
95 Euro
Ansprechpartner:
Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V., Katrin Vogel, Weberplatz 1,
01217 Dresden, Tel.: (0351) 4679-229, Fax: (0351) 4679-212
Schwerpunkte des Seminars:
Aufbau eines Gebäude- und Objektmanagements,
strategisches Facility Management (FM),
Dokumentation im Gebäudebetrieb,
Überblick über FM-Kosten und deren Controlling,
aktuelle Trends im Facility Management.
Ein optimales Facility Management (FM) ist einer der wichtigsten Säulen in der Wertschöpfung von Immobilien und Liegenschaften. Leider gibt es auch heute noch viele Unternehmen in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bei denen Facility Management als ein lästiges oder kostentreibendes Anhängsel angesehen wird.
Dabei ist die Weitläufigkeit und Dimension des Themas für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens notwendig. Ein optimales FM-Betriebskonzept ist heute im Rahmen eines nachhaltigen Ansatzes in der Immobilienbewirtschaftung unumgänglich. Damit verbunden ist auch eine Abstimmung auf die Ziele des Unternehmens sowie der effektive Aufbau einer darauf basierenden personellen Organisation.
Als Verantwortlicher im Facility Management sind Sie daher gefordert Ihr Facility Management optimal auf die Ziele Ihres Unternehmens auszurichten. In diesem Seminar lernen Sie Ansätze und Strategien für eine nachhaltige Gebäudebewirtschaftung kennen und schaffen somit die Grundlage für optimale und effektive Entscheidungen rund um Ihre Immobilienbetreuung.
Das Seminar ist leider ausgebucht. Sie können sich jedoch in eine Warteliste eintragen.
Kommunale Wirtschaftsförderung soll die Standortbedingungen an den Bedürfnissen von Unternehmen und den Potenzialen des Wirtschaftsstandortes ausrichten. Damit rücken Themen wie Fachkräfte und Kompetenzfelder ins Blickfeld der Standortentwicklung. Aber auch "klassische" Handlungsfelder wie Gewerbeflächenentwicklung und Bestandspflege müssen sich weiter entwickeln. Mit der Strategie "Europa 2020" skizziert die EU ein wirtschaftspolitisches Programm für "intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum", das eine wichtige Grundlage für die Ausgestaltung der europäischen Förderpolitik der nächsten Jahre sein wird.
Welche Bausteine zeichnen eine zukunftsfähige Entwicklung des Wirtschaftsstandortes aus? Inwieweit kann die europäische Strategie eines Dreiklangs von Wissen, Nachhaltigkeit und Soziales dabei als Kompass für die praktische Arbeit dienen?
Folgende Themen werden dazu aufgegriffen:
Wie beeinflussen der demografische Wandel, die Entwicklung der Wissensgesellschaft, Veränderungen im Rahmen einer Entwicklung zur postfossilen Gesellschaft und zur Nachhaltigkeit die Aufgaben der kommunalen Wirtschaftsförderung?
Intelligentes Wachstum: Wie lassen sich Kooperationen mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und wissensintensiven Unternehmen erfolgreich umsetzen?
Nachhaltiges Wachstum: Welche Ansätze gibt es, Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit bei Unternehmen und der Gewerbeflächenentwicklung zu fördern?
Integratives Wachstum: Wie kann sich Wirtschaftsförderung bei der Sicherung und Qualifizierung von Fachkräften engagieren?
Das Seminar bietet Beiträge aus Wissenschaft und Praxis, Erfahrungsaustausch in Arbeitsgruppen und eine Exkursion mit guten Beispielen.
Veranstaltungsort:
Berlin (Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin)
Im Rahmen des Forschungsprojekts "Kommunale Kompetenz Baukultur" wurden im Entwurf des "Werkzeugkastens der Qualitätssicherung" konkrete Entscheidungshilfen, Handlungsempfehlungen und Verfahren zur Qualitätssicherung erarbeitet, die zu mehr Baukultur auf kommunaler Ebene führen sollen.
In der Folge werden nun drei Regionaltagungen durchgeführt, in denen die Erkenntnisse vor Ort vorgestellt und vertieft werden sollen. Die Zielgruppe sind insb. Mitarbeiter/innen von Kommunal-Verwaltungen, Vertreter/innen der Länder sowie Mitglieder von Stadtratsfraktionen bzw. politischen Fachausschüssen. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an diejenigen, die mit dem Thema Baukultur in kommunalen Verwaltungen und in der Kommunalpolitik befasst sind sowie an Multiplikatoren der jeweiligen Region.
Um allen Teilnehmer/innen eine möglichst kurze Anreise zu bieten und um die regionale Vernetzung zu fördern, wird die Veranstaltung in drei verschiedenen Regionen der Bundesrepublik durchgeführt.
Veranstaltungsort:
Ulm (Zentrum für Gestaltung HfG Ulm, Großer Hörsaal/1. OG, Am Hochsträß 8, 89081 Ulm)
Veranstalter:
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Ansprechpartner:
HJPplaner, Stadtplaner und Architekten Partnerschaft, Tina Hörmann, Kasinostraße 76 A, 52066 Aachen, Tel: 0241 608260-0, Fax: 0241 608260-10
Die traditionelle Trennung der Funktionen Wohnen und Arbeiten wird es künftig so nicht mehr geben: Arbeit reduziert sich zunehmend auf ihre funktionale Rolle. Die Wohnung wird zunehmend auch Informationszentrum, Arbeits- und Bildungsplatz, mehr und mehr Platz zum Leben. Wohnen und Wohnort müssen sowohl die individuelle und familiäre Rückzugsfunktion erfüllen und sind auch die wesentliche Schnittstelle zwischen ihren Nutzern und deren sozialem und beruflichem Umfeld.
Die Tagung soll im UN-Jahr der Genossenschaften einen Beitrag dazu leisten, auf die Potenziale der Gemeinschafts- und Genossenschaftsprojekte aufmerksam machen, um sie bekannter und stärker für uns alle nutzbar zu machen.
Veranstaltungsort:
Dessau (Bauhaus Dessau, Dessau)
Veranstalter:
Bundesverein zur Förderung des Genossenschaftsgedankens e.V., Stiftung trias, Wohnbund e.V.
Im Schlossgasthof Rösch der Modellkommune Blaibach findet am 15. Juni 2012 die Zwischenbilanz des Modellvorhabens "Ort schafft Mitte" statt, die Veranstaltung richtet sich an Bürgermeister(innen) sowie Ihre Mitarbeiter(innen), an Planer(innen) und Bürger(innen) die ihre Ortsmitten mit neuen innovativen Ideen beleben wollen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um Anmeldung wird gebeten.
Veranstaltungsort:
Blaibach (Schlossgasthof Rösch, Blaibach)
Veranstalter:
Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern
Ansprechpartner:
Ingo Schötz, Bauoberrat, Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, Franz-Josef-Strauß-Ring 4, 80539 München, Tel.: +49(0)89/2192-3480
Genaue Informationen zur Veranstaltung werden in Kürze auf dieser Seite veröffentlicht bzw. Ihnen per Mail nach dem Erscheinen zugeschickt (Interessensbekundung bitte an schmidt@difu.de).
Veranstaltungsort:
Berlin (Difu Berlin, Zimmerstr. 13, 10969 Berlin)
Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)
Kosten:
Die Teilnahme ist gebührenfrei (Reise- und Übernachtungskosten tragen die Teilnehmer/innen selbst).
Die vhw-Geschäftsstelle Nordrhein-Westfalen führt regelmäßig einmal jährlich eine mehrtägige Fachtagung zum Erschließungs- und Straßenbaubeitragsrecht durch. In den letzten fünfzehn Jahren haben annähernd 3860 Teilnehmer(innen) diese erfolgreiche Veranstaltung besucht und die Tendenz ist steigend!
Auch in diesem Jahr informieren die Bad Honnefer Beitragstage wieder kompetent und aktuell über die neueste Rechtslage im Beitragsrecht.
1. Anhand praktischer Beispiele, die über den Einzelfall hinaus Bedeutung haben, werden ausgewiesene Experten aus der Gerichtsbarkeit, der anwaltlichen und der kommunalen Praxis gemeinsam mit Ihnen Lösungen zu den vorgetragenen Fällen erarbeiten.
2. Darüber hinaus erhalten Sie vertiefte Informationen und Einblicke in aktuelle Tendenzen im Beitragsrecht und damit weitere Handlungsmöglichkeiten für Ihre Arbeit.
Die Veranstaltung erstreckt sich über zweieinhalb Tage und beinhaltet am Abend des ersten Seminartages die Einladung zu einem Abendforum und am zweiten Abend zu einem Kulturprogramm.
Veranstaltungsort:
Bad Honnef (Seminaris Hotel imKongresspark Bad Honnef, Alexander-von-Humboldt-Str. 20, 53604 Bad Honnef)
Veranstalter:
vhw-Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.
Kosten:
450,- € für Nichtmitglieder, 375,- € für vhw-Mitglieder
Angesichts des demografischen Wandels ist die forcierte Bereitstellung und Anpassung der Infrastruktur an die Bedürfnisse und Möglichkeiten einer alternden Gesellschaft unabdingbar. Nach den Neuregelungen für den Hochbau zeichnet sich nun bei den Verkehrsflächen und Freiräumen eine Verständigung auf neue, zukunftsfähige Standards ab. Mit den H BVA (Hinweise für barrierefreie Verkehrsanlagen, FGSV 2011) liegt ein umfassendes technisches Regelwerk zum Thema "Barrierefreiheit" vor.
Auch der "Leitfaden Barrierefreiheit im Straßenraum" (Straßen.NRW, 2009, derzeit in Überarbeitung) gibt grundlegende Gestaltungsempfehlungen für die Praxis. Derzeit wird zudem der dritte Teil der DIN18040 (Regelungen zum Verkehrs- und Freiraum) bearbeitet. Die Neuordnung abgestimmter Regelwerke und Handreichungen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem adäquaten Umbau der Infrastruktur. Noch viel wichtiger ist aber deren systematische Umsetzung in den Städten und Gemeinden.
- Das Spektrum der gesundheitlichen Einschränkungen ist weit: Wer stellt welche Anforderungen?
- Orientierungshilfen, Überquerungen und Haltestellen: Welche technischen Lösungen haben sich in der Praxis bewährt?
- Zwischen Gießkanne und Spot-Planung: Wie sieht ein zielführendes Konzept aus? Welche Prioritäten sollten Sie setzen?
- Kurze Rücksprache mit dem "Behindertenbeauftragten"??? Wie sollten Sie den Planungsprozess gestalten? Wer muss eingebunden werden?
In unserem Praxis-Seminar haben Sie Gelegenheit, die strategischen, fachlichen und rechtlichen Grundlagen zur Schaffung barrierefreier Verkehrsräume kennenzulernen. Wenn Sie uns bis 10 Tage vor dem Seminar ein Foto mit einer typischen Situation aus Ihrer Kommune zusenden (per E-Mail an wmetscher@vhw.de), werden wir uns bemühen, Ihre Lösung im "Praxis-Check" zu besprechen.
Veranstaltungsort:
Leinfelden-Echterdingen (Kongress- und Tagungszentrum FILDERHALLE, Bahnhofstr. 61, 70771 Leinfelden-Echterdingen)
Veranstalter:
vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Kosten:
270 € für vhw-Mitglieder, 335 € für Nichtmitglieder
Am 1. Juni 2012 tritt das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) in Kraft und löst das bisherige Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG) ab. Dadurch ändert sich in einigen wesentlichen Bereichen die bisherige Rechtslage und Praxis in der Abfallwirtschaft.
Das Seminar vermittelt den Teilnehmern das neue Recht und stellt die wesentlichen Änderungen im neuen KrWG einschließlich ihrer praktischen Bedeutung für die kommunale und private Abfallwirtschaft umfassend dar.
Die Vorbereitungen für die neue EU-Förderperiode 2014-2020 laufen. Bereits jetzt ist klar: Es wird wichtige Veränderungen geben. Förderprogramme werden umbenannt oder zusammengelegt, neue Förderbereiche kommen hinzu und Schwerpunkte werden verändert. Das Kompaktseminar gibt einen Überblick über die aktuellen Planungen für die neuen EU-Förderprogramme und gibt Tipps zur optimalen Vorbereitung auf die neue Förderperiode. Es stellt kurz die aktuelle Systematik der EU-Förderung dar, informiert Sie ausführlich über die Struktur der neuen Förderlandschaft ab 2014 und geht auf neue Förderbereiche und Schwerpunkte ein. Sie bekommen einen Überblick über die neuen Brüsseler Aktionsprogramme (z.B. „Erasmus für alle” oder „Horizont 2020”). Außerdem erfahren Sie, was sich im Bereich Strukturfonds (ESF, EFRE), Förderung im ländlicher Raum und Außenhilfe ändert. Finanzierung der Teilnahme z.B. durch die Bildungsprämie möglich – bis zu 50% sparen!
Veranstaltungsort:
Berlin (COMFactory, Seminarraum 212, Hohenzollerndamm 152, 14199 Berlin)
Gesellschaftliche Voraussetzungen der Energiewende und ihre Auswirkungen auf die Landschaft
Die erste Veranstaltung im Rahmen der dreiteiligen Workshopreihe "Energielandschaften – Kulturlandschaften der Zukunft?" soll einen Überblick über den derzeitigen Stand der Energiewende sowie ihre möglichen Auswirkungen auf die Landschaften in Deutschland geben und dies aus der Sicht des Naturschutzes zu diskutieren und zu bewerten.
Thema sind die politischen Zielsetzungen zur Energiewende, rechtliche Vorgaben, technologische Rahmenbedingungen und nicht zuletzt die gesellschaftlichen und individuellen Voraussetzungen, die für ihre erfolgreiche Umsetzung erforderlich sind.
Im Kern geht es um die Frage, in welchem Konflikt- bzw. Synergieverhältnis der Ausbau erneuerbarer Energien zu Belangen des Naturschutzes und der Landschaftsentwicklung steht.
Darüber hinaus werden grundlegende Fragen von Energieproduktion und Energiekonsum moderner Gesellschaften angesprochen um diese nicht nur hinsichtlich ihrer Symptome, sondern auch ihrer tieferliegenden Ursachen zu thematisieren.
Veranstaltungsort:
Putbus (Internationale Naturschutzakademie Vilm, D -18581 Putbus
)
Veranstalter:
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Technische Universität Berlin (TU Berlin)
Ansprechpartner:
Frau Finger, Tel.: 038301-86-112, Fax: 038301-86-117
Beschreibung: Der Schwerpunkt im Seminar liegt auf dem praktischen Einsatz der Verfahren zur Bewertung unterschiedlicher Handlungsalternativen (Weiterbewirtschaftung/Verkauf/Modernisierung/Modernisierung mit staatlicher Förderung). Die neueren dynamischen Verfahren werden auf ihre Praxistauglichkeit hin geprüft. Besonderer Wert wird auf die Analyse der Projektrisiken und das richtige Timing von Investitionen gelegt. Finanzmathematische Grundlagen (Auf- und Abzinsung von Zahlungsströmen) werden vorausgesetzt! Bitte bringen Sie zur Veranstaltung einen Taschenrechner mit!
Weitere Termine: 21. Mai 2012 in Erfurt, TH120402 18. Juni 2012 in Filderstadt-Bernhausen BW121239
Veranstaltungsort:
Filderstadt-Bernhausen (Filharmonie Kultur- und Kongresszentraum Filderstadt, Tübinger Str. 40)
Veranstalter:
vhw-Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.
Kosten:
355,- € für Nichtmitglieder, 295,- € für vhw-Mitglieder, 120,- € für Studenten (bis 27 Jahre mit Nachweis)
Was ist der Beitrag der Ländlichen Entwicklung zur Umsetzung vom Natura 2000-Management? Was kann verbessert werden? Wie sehen Handlungsbedarf und Problemlagen in den Agrarlandschaften aus?
Anhand von Best-Practice-Beispielen aus Österreich, Deutschland und weiteren EU-Mitgliedstaaten soll ein Erfahrungsaustausch angeregt und Empfehlungen für die kommende Periode erarbeitet werden, VertreterInnen der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments diskutieren mit den TeilnehmerInnen über die Zukunft von Natura 2000.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Vernetzungsstelle für Ländliche Räume statt.
Veranstaltungsort:
Salzburg (Salzburg )
Veranstalter:
Österreichische Vernetzungsstelle Netzwerk Land, Deutsche Vernetzungsstelle für Ländliche Räume (DVS)
Autobahnen, Bundesstraßen, Eisenbahntrassen, Flughäfen und nicht zuletzt Kabeltrassen: Der Neu- und Umbau vieler Infrastrukturvorhaben wird durch Planfeststellungen bzw. -genehmigungen geregelt.
Kommunen sind an ihnen entweder als Träger öffentlicher Belange beteiligt oder müssen das Verfahren selber durchführen. Im Planfeststellungsverfahren werden weitreichende Entscheidungen getroffen - sowohl für den Vorhabenträger als auch für die Betroffenen. Das Verfahrensrecht ist in den vergangenen Jahren immer wieder vom Gesetzgeber mit dem Ziel der Beschleunigung geändert worden. Derzeit plant die Bundesregierung mit dem Entwurf eines "Gesetzes zur Verbesserung der Öffentlichkeitsbeteiligung und Vereinheitlichung von Planfeststellungsverfahren" (PlVereinhG) bei Großvorhaben eine stärkere Öffentlichkeitsbeteiligung zu erreichen und Sonderregelungen aus verschiedenen Fachgesetzen zu vereinheitlichen.
Insebesondere Planungsbetroffene müssen ihre Beteiligungsmöglichkeiten nutzen, wenn ihre Rechte nicht beeinträchtigt werden sollen.
- Wie läuft das Verfahren ab, was ist zu beachten und wie gelingt es, die eigenen Rechtspositionen rechtzeitig zur Geltung zu bringen?
- Welche Folgen haben Fehler im Verfahren und wie können sie behoben werden?
Das Seminar will die grundlegenden Vorgaben des Verwaltungsverfahrensgesetzes für Planfeststellungsverfahren systematisch und praxisgerecht erläutern und anhand aktueller Rechtsprechung verdeutlichen. Auf die neuesten gesetzlichen Entwicklungen (PlVereinhG) wird eingegangen. Den Teilnehmern wird es dadurch ermöglicht, mit den Vorgaben des Gesetzes sicher umzugehen und ihre Rechte im Planfeststellungsverfahren zu wahren.
Eigenverantwortliche Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben durch die öffentliche Hand steht aktuell wieder im Fokus der kommunalen Entscheidungsträger. Bei der Wahl der Organisationsform gerät die kommunale GmbH in den Mittelpunkt des Interesses. Das Seminar informiert über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Gemeinde, die GmbH zu steuern und zu beherrschen.
Dargestellt werden die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Organe der kommunalen GmbH (Geschäftsführung, Aufsichtsrat, Gesellschafterversammlung).
Das Spannungsfeld zwischen den Organen der kommunalen GmbH auf der einen und der Kommune und ihren Entscheidungsträgern auf der anderen Seite wird aufgezeigt. Dargestellt wird ebenfalls der Umfang und die Grenzen der Weisungs- und Auskunftsrechte der Kommune gegenüber den Organen ihrer GmbH. Gegenstand des Seminars sind auch die zivilrechtlichen und strafrechtlichen Verantwortlichkeiten sämtlicher Entscheidungsträger (insbesondere
Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Bürgermeister).
Für die Kommunen des ländlichen Raums verbinden sich mit der Energiewende Chancen und Herausforderungen. Die Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen sowie die Nutzung von Potenzialen aus der Energieeffizienz sind tragende Säulen der Energieversorgung. Ziel für die ländlichen Räume muss es sein, neue Arbeitsplätze zu schaffen und Wertschöpfung vor Ort zu generieren. Dies verlangt nach neuen oder weiterentwickelten Planungs- und Steuerungsinstrumenten, auch um den unerwünschten Folgen eines Wildwuchses immer neuer Windkraft- oder Biogasanlagen erfolgreich entgegenwirken zu können. Zugleich wirft der Ausbau neuer Netzstrukturen, die erforderlich sind, um den dezentral erzeugten Strom in die Verbrauchszentren in der Mitte und im Süden Deutschlands zu transportieren, Akzeptanzfragen auf. Hier liegt ein erhebliches Konfliktpotenzial, weswegen der Bau neuer Hochspannungsleitung auch nur langsam voran schreitet.
In jedem der genannten Handlungsfelder sind die Kommunen des ländlichen Raums betroffen und gefordert. Doch wie bewältigen sie diese neuen Herausforderungen? Welche Instrumente stehen zur Verfügung? Wo besteht Handlungsbedarf?
Diesen Fragen widmet sich die von der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume gemeinsam mit dem Deutschen Landkreistag sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund durchgeführte Veranstaltung. In Vorträgen, Diskussionen sowie in drei Workshops zu den Themen: "Formelle und informelle regionale Planung", "Wo steckt die Wertschöpfung?" und "Netzausbau und -akzeptanz" stehen ausgewiesene Experten Rede und Antwort. Durch die Wiederholung der Workshops am zweiten Tag erhalten die Teilnehmer die Chance, sich vertieft zu zwei Themenschwerpunkten zu informieren.
Veranstaltungsort:
Göttingen (InterCity Hotel Göttingen, Göttingen)
Veranstalter:
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS)
Angesichts des demografischen Wandels ist die forcierte Bereitstellung und Anpassung der Infrastruktur an die Bedürfnisse und Möglichkeiten einer alternden Gesellschaft unabdingbar. Nach den Neuregelungen für den Hochbau zeichnet sich nun bei den Verkehrsflächen und Freiräumen eine Verständigung auf neue, zukunftsfähige Standards ab. Mit den H BVA (Hinweise für barrierefreie Verkehrsanlagen, FGSV 2011) liegt ein umfassendes technisches Regelwerk zum Thema "Barrierefreiheit" vor.
Auch der "Leitfaden Barrierefreiheit im Straßenraum" (Straßen.NRW, 2009, derzeit in Überarbeitung) gibt grundlegende Gestaltungsempfehlungen für die Praxis. Derzeit wird zudem der dritte Teil der DIN18040 (Regelungen zum Verkehrs- und Freiraum) bearbeitet. Die Neuordnung abgestimmter Regelwerke und Handreichungen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem adäquaten Umbau der Infrastruktur. Noch viel wichtiger ist aber deren systematische Umsetzung in den Städten und Gemeinden.
- Das Spektrum der gesundheitlichen Einschränkungen ist weit: Wer stellt welche Anforderungen?
- Orientierungshilfen, Überquerungen und Haltestellen: Welche technischen Lösungen haben sich in der Praxis bewährt?
- Zwischen Gießkanne und Spot-Planung: Wie sieht ein zielführendes Konzept aus? Welche Prioritäten sollten Sie setzen?
- Kurze Rücksprache mit dem "Behindertenbeauftragten"??? Wie sollten Sie den Planungsprozess gestalten? Wer muss eingebunden werden?
In unserem Praxis-Seminar haben Sie Gelegenheit, die strategischen, fachlichen und rechtlichen Grundlagen zur Schaffung barrierefreier Verkehrsräume kennenzulernen. Wenn Sie uns bis 10 Tage vor dem Seminar ein Foto mit einer typischen Situation aus Ihrer Kommune zusenden (per E-Mail an wmetscher@vhw.de), werden wir uns bemühen, Ihre Lösung im "Praxis-Check" zu besprechen.
Veranstaltungsort:
München (InterCity Hotel München, Bayerstraße 10, 80335 München)
Veranstalter:
vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Kosten:
270 € für vhw-Mitglieder, 335 € für Nichtmitglieder
In einer Zeit großer Umbrüche und zunehmender Komplexität in allen gesellschaftlichen Bereichen wird es immer schwieriger, alleine passende Lösungen für alle Fragen zu finden. Modelle guter Kooperation setzen sich nur zögerlich durch. Neben den Zweifelnden gibt es aber auch die begeisterten Netzwerker, die gerade durch die Entwicklungen im Bereich der digitalen Vernetzung in ständigem Austausch mit Gleichgesinnten stehen.
Auf dieser Tagung wollen wir das Phänomen "Netzwerke" - seine Prinzipien, Logiken, Chancen und Risiken - enträtseln und identifizieren.
Sind Netzwerke und Kooperationen geeignete Strategien, Ressourcen zu bündeln und Zukunftsfähigkeit gemeinsam zu gestalten? Was sind die Faktoren für gelungene Vernetzungen? Wer sind passende Netzwerkpartner? Gibt es gemeinsame Zielsetzungen und Interessenlagen? Welche Potenziale für Innovationen lassen sich über Netzwerke erschließen? Worin liegt der Gewinn für alle Beteiligten?
Verschiedene Felder der Vernetzung stehen im Fokus:
Vernetzung sozialer Angebote im Sozialraum Stadt oder ländlichen Gemeinden
Vernetzung mit der Wirtschaft: neue Blickwinkel und Herangehensweisen für mehr soziale Verantwortung aller Teile der Gesellschaft
Digitale Netzwerke und ihr strategischer Nutzen für soziale Organisationen
Vernetzung von Ideen, Wissen und Erfahrungen für innovative Lösungen Fachleute sozialer Organisationen, Kommunalpolitik und Wirtschaft berichten über ihre Erfahrungen mit Netzwerken und lassen uns an ihren Erkenntnissen für Erfolg und Misserfolg teilhaben.
Die Tagung möchte Ihnen Impulse bieten, wie Sie Netzwerke oder Kooperationen gewinnbringend für Ihre Situation vor Ort und Ihre ganz spezifischen Problemstellungen gestalten können.
Veranstaltungsort:
Herrsching am Ammersee (, , Herrsching am Ammersee)
Veranstalter:
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Landesverband Bayern e.V.
Drängende globale Herausforderungen wie der wirtschaftliche und demografische Strukturwandel sind ohne Zweifel Aufgaben, denen wir uns auf allen Ebenen stellen müssen. Denn die Folgen der globalen Entwicklungen zeigen sich ganz konkret vor Ort und können hier am sinnvollsten gemeistert werden. Es ist also gerade auch die lokale und regionale Ebene, die hier gefordert ist.
Der Schlüssel zum Erfolg bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben liegt in der Zusammenarbeit. Gefordert sind regionale Kooperationen, die die Städte ebenso einschließen wie die sie umgebenden ländlichen Räume. Ein Maximum an Zusammenarbeit geht hierbei idealerweise mit einem Minimum an Institutionalisierung einher. Der erste Schritt ist es daher, geeignete organisatorische Strukturen zu entwickeln und zu erproben. Sowohl die städtischen als auch die ländlichen Räume müssen sich dabei bewusst machen, dass ihre spezifischen Stärken und Potenziale am effektivsten im Verbund zu zielführenden Entwicklungsstrategien führen können. Stadt und Land müssen daher auf gleichberechtigter Basis noch stärker miteinander ins Gespräch kommen!
Veranstaltungsort:
Berlin (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Erich-Klausner-Saal, Berlin
)
Veranstalter:
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V.
Geschäftsführer kommunaler Beteiligungsunternehmen begleiten eine vielfältige Tätigkeit, in deren Rahmen sie neben den rechtlichen Bestimmungen auch die öffentlichen Interessen verfolgen müssen. Aus dieser Rolle resultieren hohe Anforderungen an die Steuerung dieser Manager von Seiten des Gesellschafters und des Aufsichtsrates.
In der kommunalen Praxis treten diesbezüglich leistungsabhängige Vergütungsbestandteile und Zielvereinbarungen immer weiter in den Vordergrund. Dabei jedoch liegt die Tücke im Detail: Wann haben Tantieme einen positiven Effekt? Wie sollten Ziele formuliert sein, um tatsächlich eine Steuerungsleistung zu generieren? Wie kann der kommunale Manager überzeugt werden, eine solche Vereinbarung abzuschließen?
Diese und weitere Fragen erläutern wir im Rahmen unseres Werkstattgesprächs Zielvereinbarungen mit Geschäftsführern kommunaler Unternehmen, zu welchen wir Sie hiermit herzlichen Einladen.
Veranstaltungsort:
Dresden (InterCityHotel Dresden, Wiener Platz 8, 01069 Dresden)
Veranstalter:
bbvl - Beratungsgesellschaft für Beteiligungsverwaltung Leipzig mbH
Veranstaltung zur Vorstellung der DSSW-Studie "Wirkung von Einkaufszentren in der Innenstadt - Synoptische Aufbereitung vorliegender Studien"
Mit der Fachveranstaltung werden die Ergebnisse der interessenübergreifenden Studie zur Wirkung innerstädtischer Einkaufszentren vorstellt. Mit Vertretern von Ländern und Kommunen, der Wissenschaft und aus der Projektentwicklung soll erörtert werden, welche Chancen und Risiken für die Stadtentwicklung bei der Ansiedlung eines innerstädtischen Einkaufszentrums zu beachten sind.
Veranstaltungsort:
Berlin (Haus der Verbände, Littenstraße 10, 10179 Berlin, Erdgeschoss, FSB GmbH)
Veranstalter:
Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.
Auf Wunsch von Teilnehmern früherer Seminare lädt der vhw zu einem Weiterbildungstag, in dessen Mittelpunkt allein der Erbbaurechtsvertrag steht.
Gern wird bei Neuverträgen auf gängige Muster zurückgegriffen. Diese sind zwar überwiegend frei von Rechtsfehlern, doch bei weitem nicht frei von Risiken für den Grundstückseigentümer. Dies erläutern die Referenten an Hand von Beispielen aus der Praxis.
- Untersucht werden insbesondere die Regelungskomplexe Heimfall, Vertragsstrafe, Erbbauzins, Zustimmung zu Veräußerung und Belastung des Rechts und Neuvalutierung.
- Die Risiken bestimmter Vereinbarungen werden an Hand von Rechtsprechung und eigener Erfahrung erläutert.
- Die Referenten geben Hinweise, welche Möglichkeiten für Sie bestehen, risikoreiche oder schlichtweg defizitäre Verträge - stets im Einvernehmen mit dem Vertragspartner - zu ändern.
Diskussion und Fragen, auch zu eigenen Vertragsformulierungen, sind ausdrücklich erwünscht.
Veranstaltungsort:
München (InterCity Hotel München, Bayerstraße 10, 80335 München)
Veranstalter:
vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Kosten:
295 € für vhw-Mitglieder, 355 € für Nichtmitglieder, 100 € für Studenten (bis 27 Jahre mit Nachweis)
Seit der Einführung des Neuen Kommunalen Haushalts- und Rechnungswesen in Mecklenburg-Vorpommern (NKHR) stellen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunen mit Engagement den täglichen Herausforderungen des Umstellungsprozesses. Auch wenn der Prozess der Ersterfassung und -bewertung des Vermögens sowie die Darstellung der Finanzierung des Vermögens noch nicht überall abgeschlossen ist, tritt bereits ein neuer Schwerpunkt in den Mittelpunkt der Tätigkeit, der kommunale Jahresabschluss.
Die Ergebnisrechnung, die Finanzrechnung, die Teilrechnungen sowie die Bilanz und der Anhang sind Pflichtbestandteile gemäß § 60 Abs. 2 der Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern. Diese werden ergänzt um den Rechenschaftsbericht.
Diese Instrumente der Rechnungslegung ermöglichen, dass die Adressaten durch den Jahresabschluss ein aussagekräftiges Bild über die wirtschaftliche Lage der Kommune zum Stichtag erhalten. Gleichermaßen wird auch Rechenschaft über die tägliche Aufgabenerfüllung und über die Einhaltung des Haushaltsplanes abgelegt.
Diesem Ziel entsprechend reglementiert eine Vielzahl von Vorschriften die Aufstellung von Jahresabschlüssen, mithin also den Ansatz, die Bewertung und den Ausweis von Vermögen und Schulden. Schwerpunktmäßig soll insbe sondere auch auf die Darstellung von
Zuwendungen eingegangen werden. Darin eingebunden sind das in einer Sonderrechnung geführte Städtebauliche Vermögen und dessen Abbildung im kommunalen Jahresabschluss.
Ziel des Seminars ist es, Ihnen ausgehend von den allgemeinen Grundlagen der Jahresabschlusserstellung, mögliche Problemfelder bei der Erstellung des Jahresabschlusses aufzuzeigen und praktische Lösungshinweise zu geben. Darüber hinaus soll Ihnen das Seminar Anregungen zur Planung und organisatorischen Gestaltung der Jahresabschlussarbeiten geben, um durch Ko ordinierung aller sachlichen, zeitlichen, und personellen Aktivitäten
die fristgerechte Aufstellung gemäß § 60 KV M-V zu gewährleisten.
Referenten:
Dipl.-Kfm. Heinz Deisenroth
Wirtschaftsprüfer / Steuerberater, Geschäftsführer der Mittelrheinischen TreuhandGmbH
Dipl.-Kfm. (FH) Günter Schröder
Dozent der Mittelrheinischen Treuhand GmbH
Dieses Seminar ermöglicht Ihnen Wertermittlungskenntnisse zu erlernen, aufzufrischen und zu vertiefen. Die einzelnen Verfahrensabläufe des Vergleichswertverfahrens, des Sachwertverfahrens und des Ertragswertverfahrens werden unter Berücksichtigung der neuen ImmoWertV detailliert dargestellt.
Anhand beispielhafter Gutachten von Standard- und Spezialimmobilien werden vorhandene Kenntnisse vertieft und neue Aspekte der Wertermittlung - beispielswiese im Zusammenhang mit der ImmoWertV - dazugelernt.
Zweiter Termin am 22. Mai 2012 in Essen, NW123301
Veranstaltungsort:
Hannover (Hannover Congress Centrum, Theodro-Heuss-Platz 1-3, 30175 Hannover)
Veranstalter:
vhw-Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.
Kosten:
355,- € für Nichtmitglieder, 295,- € für vhw-Mitglieder, 120,- € für Studenten (bis 27 Jahre mit Nachweis)
Dieses Seminar ermöglicht Ihnen Wertermittlungskenntnisse zu erlernen, aufzufrischen und zu vertiefen. Die einzelnen Verfahrensabläufe des Vergleichswertverfahrens, des Sachwertverfahrens und des Ertragswertverfahrens werden unter Berücksichtigung der neuen ImmoWertV detailliert dargestellt.
Anhand beispielhafter Gutachten von Standard- und Spezialimmobilien werden vorhandene Kenntnisse vertieft und neue Aspekte der Wertermittlung - beispielswiese im Zusammenhang mit der ImmoWertV - dazugelernt.
Das Seminar soll den Teilnehmern ermöglichen einfache Wertermittlungen selbstständig zu erstellen und Bewertungsgutachten zu plausibilisieren.
Grundkenntnisse in der Immobilienbewertung sollten gegeben sein.
Veranstaltungsort:
Hannover (Hannover Congress Centrum, Theodor-Heuss-Platz 1–3, 30175 Hannover)
Veranstalter:
vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Kosten:
295 € für vhw-Mitglieder, 355 € für Nichtmitglieder, 120 € für Studenten (bis 27 Jahre mit Nachweis)
Die In-House-Vergabe zählt zu den Klassikern des Vergaberechts. Trotzdem - oder gerade deshalb - waren und sind die Voraussetzungen eines In - House - Geschäfts Gegenstand einer intensiven Rechtsprechungstätigkeit des EuGH und der deutschen Vergabesenate.
In dem Seminar werden insbesondere folgende Punkte angesprochen und erörtert:
- Was ist zu berücksichtigen, wenn eine Beteiligung Privater an dem Auftragnehmer für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden soll?
- Wann wird der Auftragnehmer beherrscht wie eine eigene Dienststelle?
- Das Wesentlichkeitskriterium - Todesstoß für die In-House-Vergabe im kommunalen Konzern?
- Die vergaberechtliche Bedeutung von nachträglichen Vertragsänderungen.
Veranstaltungsort:
Berlin (ABACUS Tierpark Hotel, Franz-Mett-Str. 3-9, 10319 Berlin)
Veranstalter:
vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Kosten:
250 € für vhw-Mitglieder, 310 € für Nichtmitglieder, 120 € für Studenten (bis 27 Jahre mit Nachweis)
Das Seminar will die grundlegenden Vorgaben des Verwaltungsverfahrensgesetzes für Planfeststellungsverfahren systematisch und praxisgerecht erläutern und anhand aktueller Rechtsprechung verdeutlichen. Auf die neuesten gesetzlichen Entwicklungen (PlVereinhG) wird eingegangen.
Den Teilnehmern wird es dadurch ermöglicht, mit den Vorgaben des VwVfG sicher umzugehen und ihre Rechte im Planfeststellungsverfahren zu wahren.
Veranstaltungsort:
Leipzig (Hotel Novotel Leipzig City, Goethestraße 10, 04109 Leipzig)
Veranstalter:
vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Kosten:
245 € für vhw-Mitglieder, 295 € für Nichtmitglieder,120 € für Studenten (bis 27 Jahre mit Nachweis)
Europaweite Vergaben sind für viele immer noch ein schwieriges Terrain, das sie lieber nicht betreten. Drohende Nachprüfungsverfahren erhöhen nicht erst seit der Entscheidung zur Kölner Messe, der EU-Ausschreibungspflicht von Rettungsdienstleistungen nach dem Submissionsmodell oder auch der Begrenzung der In-house-Vergabe durch die "Eko-City-Entscheidung" des OLG Düsseldorf die Risiken. Deshalb fragen viele bei diesem Thema zuerst: Wie lässt sich das europäische Vergaberecht rechtssicher vermeiden? Dieses Seminar gibt praktische Hinweise, erklärt aber auch, wie europaweite Vergaben mit überschaubarem Aufwand das gewünschte Ergebnis erreichen.
Sie lernen die wesentlichen Schritte eines Vergabeverfahrens kennen und erfahren, wie Sie typische Fehler vermeiden können. Außerdem werden Ihnen - zulässige - Mittel und Wege aufgezeigt, wie Sie die Spielräume eines Vergabeverfahrens effizient nutzen können.
Ziel der Veranstaltung ist es, Ihnen eine Basis für ein rechtssicheres und wirtschaftliches Vergabemanagement auf der Grundlage des aktuellen Vergaberechts und der neuesten Rechtsprechung zu bieten. Zugleich wird ein Ausblick auf die anstehende Reform des EU-Vergaberechts gegeben.
Das Seminar ist gemäß der Fort- und Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau NRW mit 7 Unterrichtsstunden mit der Registriernummer 21277 anerkannt.
Die Veranstaltung wird als Fortbildung mit einem Umfang von 7 UST für die Mitglieder der AK NW in den Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung anerkannt. Reg.-Nr. 12-0506-084.
Referent und Referentin:
Dr. Ute Jasper
Rechtsanwältin, ist Partnerin der Sozietät Heuking Kühn Lüer Wojtek in Düsseldorf. Sie berät nahezu ausschließlich die öffentliche Hand, vor allem viele Kommunen und deren Tochtergesellschaften. Sie ist Autorin zahlreicher Veröffentlichungen zur Vergabe und Umstrukturierung öffentlicher Aufgaben.
Norbert Portz
Beigeordneter des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Bonn/Berlin. Leiter des Vergabedezernates und des Bonner Büros des DStGB, u.a. auch als Kommentator und Autor einschlägiger Veröffentlichungen bekannt, insbesondere als Mitherausgeber und Autor des Beckschen Formularbuches Vergaberecht.
Veranstaltungsort:
Bonn (Günnewig Hotel Residence, Kaiserplatz 11, 53113 Bonn)
Veranstalter:
vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Kosten:
270 € für vhw-Mitglieder, 335 € für Nichtmitglieder
Die berufsbegleitende Weiterbildung "Qualifizierung zum EU-Fundraiser" vermittelt seit 2005 in Berlin, München und Düsseldorf ausführliches Fachwissen zur europäischen Fördersystematik und bildet Experten für EU-Fördergelder aus. Sie lernen, Förderprogramme zielgerichtet zu recherchieren sowie einen Förderantrag formal richtig und den inhaltlichen Kriterien der Ausschreibung entsprechend zu stellen. Weitere Schwerpunkte sind das europäische Projektmanagement und die Kalkulation von EU-Projekten.
Mit der zertifizierten Weiterbildung erhöhen Sie Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Sie qualifizieren sich für ein sehr gefragtes und spannendes Arbeitsfeld. Fachkenntnisse im Bereich der EU-Drittmittelakquisition sind begehrt und immer wichtiger.
Die Weiterbildung gliedert sich in 5 Präsenzphasen à 3 Tage vor Ort und wird durch zehn Online-Lernmodule begleitet, die standortunabhängig durchgeführt werden können. Die Teilnahme kann gefördert werden – z.B. durch einen Bildungsgutschein.
Großprojekte der Infrastruktur, seien es solche des privaten oder jene des öffentlichen Bereichs, stehen zunehmend in bundesweiter Diskussion und Konfrontation, selbst wenn sie sämtliche rechtlichen Hürden überwunden haben. "Stuttgart 21" ist ein Beispiel, die Planung und Erweiterung von (Groß-)Flughäfen (Berlin-Schönefeld, Frankfurt a.M.) gehören ebenso in diesen Kontext wie die Trassenführung von Höchstspannungsleitungen nach Süddeutschland im Zeichen der Energiewende. Auch in einem demokratischen Rechtsstaat, der die repräsentative Mitwirkung der Bürger an der staatlichen Willensbildung betont und Rechtsschutz im Verfahren und vor Gericht bereit hält, muss die Frage beantwortet werden, welches die angemessenen und effektiven Mittel und Wege sind, angesichts fortwährender Proteste aus weiten Bereichen der Zivilgesellschaft eine offene und sachbezogene Kommunikation zwischen Betreiberseite, Staat und Bürgern in und außerhalb gesetzlich geregelter Verfahren sicher zu stellen. Nur eine Ausgestaltung der Entscheidungsabläufe bei Infrastrukturgroßprojekten, die eine Akzeptanz der wechselseitigen Interessenlagen sichert und Vertrauen in deren wahrende Berücksichtigung schafft, dürfte zu Ergebnissen führen, die allseits, zumindest aber überwiegend von den Beteiligten konsentiert werden.
Veranstaltungsort:
Leipzig (, , Leipzig)
Veranstalter:
Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL)
Ansprechpartner:
Andreas Stefansky, Tel.: 0511 34842-43, Fax: 0511 34842-41
Das Bad Zwischenahner Baurechtsforum 2012 steht ganz im Zeichen der Energiewende und der aktuellen Gesetzgebungsvorhaben im Städtebaurecht auf Bundesebene und in Niedersachsen.
Mit den neuen Energiekonzepten der Bundesregierung und des Landes Niedersachsen sind die politischen Leitlinien vorgegeben, um nach dem Atomausstieg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz aufzubrechen. Um die Energieversorgung Deutschlands sicherzustellen und bis zum Jahr 2050 überwiegend durch erneuerbare Energien zu gewährleisten, muss deren Anteil deutlich erhöht werden. Die Energiewende hat zahlreiche gesetzliche Neuerungen gebracht, die es nun in der kommunalen Praxis umzusetzen gilt. Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die Klimaschutznovelle des Baugesetzbuchs und die Förderung durch das Erneuerbare Energien Gesetz.
Knapp ein Jahr nach der Energiewende wollen wir auf unserem Baurechtsforum mit Ihnen Bilanz ziehen. Es werden die Zusammenhänge und Widersprüche zwischen Baurecht und Förderrecht herausgearbeitet und die Konsequenzen für die handelnden Akteure aufgezeigt. Im Sinne eines Resümees wird der klimapolitische Teil der BauGB-Novelle analysiert und vor dem Hintergrund der ersten Erfahrungen werden Praxishinweise zu den zum Teil schwer verständlichen Neuregelungen gegeben. Welche Bedeutung Klimaschutzkonzepte und städtebauliche Verträge in diesem Kontext haben wird hierbei ebenfalls beleuchtet.
Der zweite Tag des Baurechtsforums widmet sich den laufenden Gesetzgebungsvorhaben auf Bundesebene und im Land Niedersachsen. Neben dem zweiten Teil der Novelle des Baugesetzbuchs und der Novellierung der Baunutzungsverordnung werden die Aktualisierung des Niedersächsischen Raumordnungsgesetzes und des Landesraumordnungsprogramms sowie die Novelle der Niedersächsischen Bauordnung thematisiert.
Veranstaltungsort:
Bad Zwischenahn (Hotel Haus am Meer, Auf dem Hohen Ufer 25, 26160 Bad Zwischenahn)
Veranstalter:
vhw-Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.
Kosten:
630,- € für Nichtmitglieder, 550,- € für vhw-Mitglieder. Buchungen von Einzeltagen leider nicht möglich
Jährlich werden in Deutschland rund 40 Mrd. Euro für Leistungen der Ver- und Entsorger, öffentliche Gebühren und Abgaben und der Vermieter als Betriebskosten in allen etwa 38 Mio. Wohnungen gezahlt. In Mietwohnungen bilden der Mietvertrag und die Betriebskostenverordnung die rechtliche Grundlage für die Abrechnung. Die Betriebskosten betragen in diesen Wohnungen in etwa ein Drittel der gesamten Wohnkosten.
Darum ist es für die Vermieter und insbesondere die Wohnungsunternehmen unverzichtbar, die Wohnungen nach dem Wirtschaftlichkeitsprinzip zu bewirtschaften und Kostensenkungsstrategien für die Betriebskosten zu verfolgen. Das Betriebskosten-Benchmarking der Geislinger Konvention hat hierfür die Grundlage geschaffen. Aber das Betriebskosten-Benchmarking ist nur die erste Stufe. Nach der Analyse kommen die Konsequenzen: Das Betriebskostenmanagement. Die "Geislinger Konvention" bildet die erste Stufe in der systematisch auf angemessene Kostensenkung gerichteten Bestandsbewirtschaftung: Sie regelt die Art der Kostenerfassung und Kostenzuordnung und die Systematik der Auswertung, damit nicht "Äpfel mit Birnen" verglichen werden.
Die "Geislinger Konvention" regelt die Gliederung der Betriebskosten, die für einen Vergleich erforderlichen Struktur- und Bewegungsdaten sowie Berechnungsmethoden für Auswertungen. Die für den Mietwohnungsbau entwickelte "Geislinger Konvention" bietet eine gute Grundlage für das
Betriebskosten-Benchmarking auch in öffentlichen Liegenschaften und bietet Ansätze für das Management der Bewirtschaftungskosten.
Veranstaltungsort:
Hannover (Hannover Congress Centrum, Theodor-Heuss-Platz 1–3, 30175 Hannover)
Veranstalter:
vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Kosten:
270 € für vhw-Mitglieder, 330 € für Nichtmitglieder, 120 € für Studenten (bis 27 Jahre mit Nachweis)
Vor dem Hintergrund der veränderten finanziellen Rahmenbedingungen sind viele Bistümer und Landeskirchen bundesweit mit der Einführung und Umsetzung eines neuen kirchlichen Finanz- und Rechnungswesens auf kaufmännischer Basis - auch Neues Kirchliches Finanzwesen (NKF) genannt - befasst.
Von zentraler Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Ermittlung und Bewertung des kirchlichen Anlagevermögens, d. h. der Gebäude und Grundstücke. Es geht aber nicht nur um die Erstellung einer Bilanz, sondern vielmehr um die Kosten der Immobiliennutzung und die Werterhaltung der Immobilien.
Im Seminar geht es daher vor allen um die Erfahrungen mit der operativen Umsetzung der Wertermittlung und um die Frage,anerkannt. Reg.-No. 12-0506-100.
Veranstaltungsort:
Köln (Park Inn by Radisson Köln Belfortstraße, Belfortstraße 9, 50668 Köln)
Veranstalter:
vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Kosten:
280 € für vhw-Mitglieder, 340 € für Nichtmitglieder, 100 € für Studenten (bis 27 Jahre mit Nachweis)
Auf Wunsch von Teilnehmern früherer Erbbaurechtsseminare lädt der vhw zu einem Weiterbildungstag, in dessen Mittelpunkt allein der Erbbaurechtsvertrag steht. Gern wird bei Neuverträgen auf gängige Muster oder auf Vorschläge von Notaren zurückgegriffen. Diese sind zwar frei von Rechtsfehlern, doch bei weitem nicht frei von Risiken für den Grundstückseigentümer, erläutert der Referent an Beispielen.
- Er untersucht die vier Hauptrisikogruppen "Zins, Heimfall, Vollstreckung, Belastung/Übertragung/Beendigung" an Hand von öffentlich zugänglichen Vertragsmustern.
- Er gibt Hinweise, welche Möglichkeiten für Sie bestehen, risikoreiche oder defizitäre Verträge - stets im Einvernehmen mit dem Vertragspartner - zu ändern.
Diskussion und Fragen, auch zu eigenen Vertragsformulierungen, sind ausdrücklich erwünscht. Die Teilnehmerzahl wird deshalb auf 35 begrenzt.
Public Space and Urban Governance
Herausforderungen in der Koproduktion von Stadträumen in nationalen und internationalen Kontexten
So wie sich die Anforderungen an und Aufgaben von öffentlich zugänglichen Räumen in den Städten verändern, so wandeln sich auch die Themen der Fachdebatte. Unterschiedliche, oftmals konträre Sichtweisen geben Anlass zur Diskussion neuer Fragestellungen – die wir mit Ihnen erörtern möchten.
Im Fokus der diesjährigen internationalen Veranstaltung liegen Chancen und Herausforderungen in der privat-kommunalen Koproduktion von Stadträumen.
Wir möchten mit Ihnen diskutieren:
- Was sind Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten der Kommunen?
- Welche Interessen verfolgen private Akteure in Stadträumen?
- Welche Anregungen und Erfahrungen sind in internationalen Kontexten zu finden?
- Was bringen koproduzierte Räume für die Nutzer?
Veranstaltungsort:
Aachen (Technologiezentrum am Europaplatz Aachen TZA, Dennewartstr. 25/27, 52068 Aachen)
Veranstalter:
RWTH Aachen, Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung
Das Vergaberecht ist eines der kompliziertesten Rechtsgebiete. Die zweite Stufe der Vergaberechtsreform ist in Kraft und führt zu weiteren Änderungen. Für die Auftraggeberseite ist die Kenntnis der wichtigsten neuen Vorschriften und möglicher Stolpersteine daher umso wichtiger, um eine rechtssichere Ausschreibung zu erreichen. Die neuen Regelungen sind jedoch auch für Bieter wesentlich, da immer häufiger die erfolgreiche Ausschreibungsteilnahme nicht an der Qualität des Angebotsinhalts, sondern an formellen Punkten scheitert.
Veranstaltungsort:
Düsseldorf (Novotel Düsseldorf City West, Niederkasseler Lohweg 179, 40547 Düsseldorf)
STÄDTISCHE RESILIENZ - ZWISCHEN UNSICHERHEIT UND VERLÄSSLICHKEIT
Bereits zum achten Mal lädt das Görlitz Kompetenzzentrum Revitalisierender Städtebau der Technischen Universität Dresden zum Denksalon ins Schlesische Museum nach Görlitz/Zgorzelec ein. An zwei Tagen werden Experten aus Wissenschaft und Praxis zum Thema Städtische Resilienz - Zwischen Unsicherheit und Verlässlichkeit gemeinsam mit den Tagungsteilnehmern diskutieren. Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Fachpublikum aus Städtebau und Stadtentwicklung, sondern ist offen für alle am Thema Interessierten.
Veranstaltungsort:
Görlitz/Zgorzelec (Schlesisches Museum zu Görlitz, Brüderstraße 8, 02826 Görlitz
)
Der berufsbegleitende Masterstudiengang "Public Management" an der staatlich anerkannten Steinbeis-Hochschule Berlin startet dieses Jahr zum 3. Mal. Angeboten werden die Vertiefungen "Leadership Public Governance" und "IT Services and Application Management". Der kostenfreie Infotermin zu diesem Angebot findet von 15-16 Uhr statt. Um Anmeldung wird gebeten.
Veranstaltungsort:
Berlin (Steinbeis-Haus Berlin, Gürtelstraße 29a/30, 10247 Berlin, 2. Etage Mitte)
Veranstalter:
Steinbeis-Hochschule, Akademie für öffentliche Verwaltung und Recht
Nach fünf Jahren beendet die im Rahmen des Programms Stadtumbau West geförderte "Zwischennutzungsagentur Wuppertal" ihre Arbeit – Zeit und Anlass für ein Resümee. In einer Abschlussveranstaltung möchte sie ihre Erfahrungen bei der Umnutzung leerstehender Ladenlokale darstellen und diskutieren.
Viele Zwischennutzungen wurden in Ladenlokalen etabliert, Eigentümer wurden aktiviert und die Netzwerkbildung in den Stadtteilen angestoßen, dennoch behält das Thema Leerstandsmanagement seine hohe Relevanz. Ein Stadtspaziergang durch einen Teil der Elberfelder Nordstadt wird die Teilnehmer in die Welt der Zwischennutzung führen.
Konkrete Situationen und typische Probleme werden erläutert. An fünf Stationen des Rundgangs werden die Beziehungen und Perspektiven der mit Leerstand konfrontierten Akteure durch Impulsvorträge von Fachleuten dargestellt.
Macht Zwischennutzung für die Immobilienwirtschaft Sinn? Wie sieht erfolgreiche Zwischennutzung aus? Wie gehen Hauseigentümer mit der "Unvermietbarkeit" ihrer Objekte um? In einer abschließenden Diskussionsrunde besteht Gelegenheit, das Projekt zu reflektieren und mit Vertreter/innen der Stadt Wuppertal, der Zwischennutzungsagentur und den Referenten kommunale Handlungsstrategien im Hinblick auf die Chancen und Probleme des Leerstands zu diskutieren.
Tatort Nr. 2: Oranienschule in Altendiez vom 22. bis 24. Juni
Von Freitag, den 22. bis Sonntag, den 24. Juni 2012 öffnet die Wanderausstellung Tatort_Leere der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz zum zweiten Mal ihre Türen. Nach dem erfolgreichen Start in Pirmasens können sich nun Kommunalvertreter und Bürger in der leer stehenden Oranienschule in Altendiez über die Ursachen und Folgen von Immobilienleerstand informieren. Tatort_Leere zeigt kreative Lösungsansätze für die Bewältigung der Leerstände vor Ort auf. Durch das kulturelle und fachliche Rahmenprogramm wird einmal mehr ein Leerstand in Rheinland-Pfalz für ein Wochenende in einen lebendigen Ort des Dialoges verwandelt. Im Rahmen eines Leerstandsymposiums diskutieren am Freitag Wissenschaftler und Praktiker mit den Besuchern über den Umgang mit dem Immobilienleerstand in Rheinland-Pfalz. Der Eintritt ist am gesamten Wochenende frei. Für das Fachsymposium am Freitag bitten wir jedoch um eine formlose Anmeldung bei der Entwicklungsagentur (info@ea.rlp.de oder 0631-205-4870) Wir würden uns freuen, Sie am Tatort begrüßen zu dürfen! Nähere Informationen zu den Öffnungszeiten am Ausstellungswochenende und dem Rahmenprogramm finden Sie unter: www.ea.rlp.de
Die radikale Kürzung der Bundesmittel für das Programm "Soziale Stadt" ab 2011 ist von nahezu allen Akteuren kritisiert worden. Sie stellt ein weiteres negatives Signal dafür da, dass von der Bundespolitik immer weniger Verantwortung für die Entwicklung unserer Städte wahrgenommen wird.
Das Programm "Soziale Stadt" hat in den zwölf Jahren seines Bestehens viele Anstöße in der Wahrnehmung und Behandlung erneuerungsbedürftiger Stadtgebiete gegeben:
Die Stärkung einer sozialräumlichen Perspektive, die Wahrnehmung der Segmentierung städtischer Lebensräume, die Orientierung auf Ressourcenbündelung und vernetzungsorientierte Management- und Organisationsstrukturen auf Quartiers- und Verwaltungsebene. Insofern ist es ein wichtiger Impulsgeber gewesen.
Es ist aber auch deutlich geworden, dass der mit diesem Programm verbundene Projektansatz kein Organisations- und Handlungsmodell für eine nachhaltige Stadtentwicklungspolitik sein kann. Insofern stellt der aktuelle Zwang, mit den Kürzungen umzugehen, auch eine Chance dar, aus den erprobten innovativen Elementen Strategien für eine nachhaltige integrierte Stadtentwicklung zu entwickeln.
Auf der wohnbund-Fachtagung sollen derartige Perspektiven zur Diskussion gestellt werden. Dies schließt ein, die Hemmnisse bisheriger Ansätze von integrierter Politik zu benennen und entsprechende Anforderungen für Veränderungen zu formulieren. Die Tagung soll daher stark von Diskussionen bestimmt sein; die im Programm ausgedruckten Expertinnen und Experten verstehen sich als Impulsgeber für den Erfahrungs- und Meinungsaustausch unter Fachleuten unterschiedlicher Praxisbereiche.
Steigende Energiepreise, Klimakrise, schrumpfende Städte, demografischer Wandel, überhaupt die Lebensqualität in Städten – alles Gründe, warum sich die Mobilität in Städten und auf dem Land grundlegend ändern wird. Das Elektroauto kann nur ein Element einer zukunftsfähigen Mobilitätsstrategie sein. Kurze Strecken sind schneller, umweltfreundlicher und geräuschärmer mit Fahrrad, zu Fuß oder mit Inline-Skates zurückzulegen. Entscheidend sind auch die Erreichbarkeit der nächsten Bushaltestelle und die Vernetzung im Umweltverbund. Bei der Tagung werden Kommunen aus NRW und aus dem Bundesgebiet vorgestellt, die Vorreiter in Sachen CO2-armer Mobilität sind. Wie sieht eine intelligente, "regenerative" Mobilitätsstrategie in Kommunen aus? Wie kann der Anteil des Radverkehrs gesteigert werden? Wie wird die Stadt-Umland-Kooperation verbessert?
Veranstaltungsort:
Bochum (Jahrhunderthalle Bochum, An der Jahrhunderthalle 1, 44793 Bochum)
Ist Deutschland auf dem richtigen Weg? Wie schaffen wir wirklich relevantes Wissen? Wirkt die Nachhaltigkeitspolitik? Unmittelbar nach der Konferenz der Vereinten Nationen in Rio fragt der Rat für Nachhaltige Entwicklung auf seiner 12. Jahreskonferenz nach den Konsequenzen, Impulsen und Ansätzen, wie wir uns in Deutschland den globalen Herausforderungen stellen. In diesem Jahr bietet das Haus der Kulturen der Welt dazu einen geeigneten Rahmen.
Veranstaltungsort:
Berlin (Haus der Kulturen der Welt, Berlin, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin)
Die Dynamik des Bauplanungsrechts führt zu Unsicherheiten bei der Rechtsanwendung. Das gesamte Städtebaurecht unterliegt einem fortwährenden Wandel. Hiervon zeugen nicht zuletzt die in kurzen zeitlichen Abständen erfolgenden Änderungen des Baugesetzbuchs -auch für dieses Jahr steht bekanntlich eine Novellierung an- die ihrerseits neue Fragen aufwerfen. Vieles lässt sich durch den Rechtsanwender nicht unmittelbar und eindeutig den Gesetzen entnehmen. Klärung ist in solchen Fällen regelmäßig allein durch die Rechtsprechung möglich.
Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig anhand konkreter Fallbeispiele aus der neueren höchst-richterlichen und obergerichtlichen Rechtsprechung über die neueren Tendenzen im Städtebaurecht zu unterrichten, die von entscheidender Bedeutung für die städtebaulich relevante Planungs-, Genehmigungs- und Beratungspraxis sind. Hierzu erhalten Sie während dieser Sonderveranstaltung, bei der Sie aus erster Hand vom einem Richter des 4. Senats des BVerwG und dem Vorsitzenden Richter des 1. Senats am Bayerischen VHG über die aktuelle Rechtsprechung im Städtebaurecht informiert werden, Gelegenheit.
Veranstaltungsort:
München (Eden Hotel Wolff, Arnulfstr.4, 80335 München)
Veranstalter:
vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Kosten:
270 € für vhw-Mitglieder, 330 € für Nichtmitglieder, 120 € für Studenten (bis 27 Jahre mit Nachweis)
Mit Auslaufen der Konjunkturprogramme reduzieren sich die zur Verfügung stehenden Budgets im Bereich des öffentlichen Bauens. Begrenzte Baubudgets verlangen von dem Baubeteiligten eine erhöhte Disziplin. Für den gewerblichen und öffentlichen Auftraggeber bedeutet dies, dass vermehrt mit Baukostenobergrenzen und Nachtragsvermeidungsstrategien zu arbeiten ist.
Das Seminar "Bauen mit begrenztem Budget" gibt rechtliche Hinweise, wie in den Bereichen Planung, Bauvergabe, Bauabwicklung Kostenobergrenzen durchzusetzen sind. Für den Bereich der Bauabwicklung werden ferner u. a. bauvertragliche Vollständigkeitsklauseln und Nachtragsvereinbarungen vertiefend behandelt. Das Seminar ist diskussionsorientiert.
Wie in jedem Jahr, wird die MEMO 2012 von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie dem Deutschen Landkreistag veranstaltet. Dieses Jahr fungiert auch der KDN (Dachverband Kommunaler Dienstleister) als Kooperationspartner der Tagung.
Technologische Ansätze für die neue Gebäudeperformance in Kliniken, Verbesserung der Energieeffizienz, Green und Blue Hospital, Betriebsorganisationsplanung und moderne Kommunikations- und Sicherheitslösungen, PPP, Finanzierung und Lebenszyklus im Bestand sowie Hygiene in Krankenhäusern - das werden einige der diesjährigen Themen auf dem zweiten Kongress
„Die Klinikimmobilie der nächsten Generation - Wegweisende Impulse aus der Praxis für eine bessere Ökonomie und Performance“ am 26. und 27. Juni 2012 im JAPAN CENTER in Frankfurt am Main sein.
Veranstaltungsort:
Japan Tower (Taunustor 2, D- 60311 Frankfurt am Main)
Thematische Schwerpunkte am 26. Juni 2012:
Grundsätze der Gebührenkalkulation (Verwaltungspraxis sowie aktuelle Beispiele aus der Rechtsprechung, aktuelle Entwicklungen in der Abfallwirtschaft und ihre Auswirkungen auf die Abfallgebühren
Thematische Schwerpunkte am 27. Juni 2012:
Aktuelle Rechtsprechung im Bereich der Abwasserbeseitigung und ihre Auswirkungen auf die Abwassergebühren, Organisationsformen gebührenrechnender Einrichtungen, Sonderfragen der Gebührenermittlung.
Die Seminartage sind auch einzeln buchbar.
Die Tagung vermittelt der Wohnungsbaugenossenschaft, Hausverwaltung, Kommune, Energieberater oder Interessenten
außer Rahmenbedingungen auch konkrete Handlungsalternativen sowie Anleitungen und
Praxisbeispiele, um das Potential der KWK sowohl für die CO2 Einsparung als auch für die
Energiekosteneinsparung in der Wohnungswirtschaft zu nutzen.
Veranstaltungsort:
Stuttgart (Haus der Wirtschaft in Stuttgart, König-Karl-Halle, Willi-Bleicher-Straße 19, 70174 Stuttgart)
Veranstalter:
Arbeitskreis DEZENT und Umweltministerium Baden-Württemberg
Kosten:
107,10 €
Anmeldung:
20.06.2012
Ansprechpartner:
Frau Bärbel Lang Tel.: 0711 / 75 86 41 84 Fax: 0711 / 31 59 571
Die traditionelle Verwaltung wird schlanker und entlastet sich durch private 'Partner'. Das kann stimmen, aber naturgesetzlich treten diese Wirkungen nicht ein. Bei jedem Projekt oder Aufgabenbereich muss neu überlegt werden, welche Chancen, aber auch welche Risiken mit einem 'Outsourcing' verbunden sind.
Wer aus Fehlern anderer nicht lernt, wird sie wiederholen. Das beginnt bei der Frage, was - rechtlich erlaubt - privatisiert werden darf, und führt anschließend zur 'Sinnfrage': Was kann Privatisierung 'bringen'? Wie kann ich positive oder auch negative Effekte eines Outsourcing feststellen? Die Umsetzung von Privatisierungsvorhaben führt ins Vergaberecht, aber auch zu Fragen des Personalübergangs und der Vertragsgestaltung und -laufzeit. Anhand einzelner Aufgabenfelder - Daseinsvorsorge, städtebauliche Planung, Dienstleistungen und IT - werden die Praxisprobleme, wie sie sich auch in aktuellen Gerichtsentscheidungen niedergeschlagen haben, diskutiert.
Veranstaltungsort:
Filderstadt-Bernhausen (Filharmonie, Kultur- und Kongresszentrum Filderstadt, Tübinger Straße 40, 70794 Filderstadt-Bernhausen)
Veranstalter:
vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Kosten:
260 € für vhw-Mitglieder, 315 € für Nichtmitglieder, 120 € für Studenten (bis 27 Jahre mit Nachweis)
In der Rechtspraxis hat die höchstrichterliche Rechtsprechung zum öffentlichen Baurecht seit 50 Jahren überragende Bedeutung. Das Verständnis dieser grundlegenden Entscheidungen ist für eine sachgerechte Bearbeitung von baurechtlichen Fragen notwendig, um im Einzelfall nach Maßgabe der Grundlinien dieser Rechtsprechung Prozessverluste zu vermeiden und Risiken richtig einschätzen zu können.
Die große Materialfülle aus den einschlägigen Entscheidungen des BVerwG soll im Seminar mit Ihrer Hilfe und nach Ihren Interessen gesichtet und erörtert werden. Sie können also über den Seminarinhalt mitentscheiden!
Hinweis: Beschränkte Teilnehmerzahl
Veranstaltungsort:
Flörsheim am Main (Stadthalel Flörsheim, Kapellenstraße 1, 65439 Flörsheim am Main)
Veranstalter:
vhw-Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.
Kosten:
335,- € für Nichtmitglieder, 270,- € für vhw-Mitglieder, 100,- € für Studenten (bis 27 Jahre mit Nachweis)
Im Online-Seminar erfahren Sie wichtige Details über die Ziele und Förderbereiche des EU-Förderprogramms "Jugend in Aktion". Sie erhalten wertvolle Informationen darüber, wer einen Antrag stellen kann, welche Projektvorhaben gefördert werden und was für eine erfolgreiche Antragstellung zu beachten ist. Das Online-Seminar dauert 90 Minuten. Sie erhalten zeitsparend einen kompakten Überblick über das Jugendprogramm – so sind Sie optimal für eine der nächsten Ausschreibungsrunden vorbereitet. Die Teilnahme ist vom Arbeitsplatz oder von zu Hause aus möglich. Das Online-Seminar richtet sich an alle Interessierten am EU-Förderprogramm "Jugend in Aktion", die sich über Förderchancen informieren oder einen Projektantrag in den nächsten Ausschreibungsrunden einreichen möchten.
Die letzte BauGB-Novelle wurde noch während des laufenden Gesetzgebungsverfahrens aufgeteilt: Teil I ist am 30. Juli 2011 in Kraft getreten. Jetzt liegt auch Teil II als Entwurf eines Gesetzes "zur Stärkung der Innenentwicklung in den Städten und Gemeinden und weiteren Fortentwicklung des
Städtebaurechts" vor. Die Novelle sieht wiederum zahlreiche Änderungen und Ergänzungen des BauGB und jetzt auch der BauNVO mit teils weit reichender Bedeutung für die städtebauliche Praxis in den Städten und Gemeinden vor.
Im BauGB: Vorrang der Innenentwicklung, Öffentlichkeitsbeteiligung/Mediation, zentrale Versorgungsbereiche, Steuerung von Spielhallen, Erschließungsvertrag/städtebaulicher Vertrag, gewerbliche Tierhaltungsbetriebe im Außenbereich, Klimaschutz im Sanierungsrecht, Erweiterungen Vorkaufsrechte/ Rückbaugebote.
In der BauNVO: Kindertagesstätten in reinen Wohngebieten, Erleichterungen für Photovoltaikanlagen, neue Obergrenzen für das Maß der baulichen Nutzung.
Das Seminar wird auf Grundlage des Gesetzentwurfs diese Neuerungen vorstellen, ihre praktische Bedeutung erläutern - auch im Zusammenhang mit der jeweils aktuellen Rechtsprechung - und Anwendungsempfehlungen geben.
Veranstaltungsort:
Nürnberg (Ramada Nürnberg Parkhotel, Münchener Straße 25, 90478 Nürnberg)
Veranstalter:
vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Kosten:
260 € für vhw-Mitglieder, 315 € für Nichtmitglieder, 120 € für Studenten (bis 27 Jahre mit Nachweis)
Bereits im Januar 2012 wurden Sie über das berufliche Weiterbildungsangebot "Der zertifizierte energieeffiziente Stadtplaner" des AGFW | Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e. V. in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) informiert.
Aufgrund vieler Rückmeldungen von Interessenten wird diese Weiterbildung nun unter dem neuen Namen „Energie(effizienz) in der Stadtplanung“ ab Juni 2012 erneut angeboten. Die Inhalte der acht zweitägigen Module wurden beibehalten.
Geändert wurde die Buchbarkeit der Module: Ab jetzt können Sie jedes Modul einzeln buchen und Ihre Weiterbildung Ihrem eigenen Wissensstand und Interesse anpassen. Weiterhin befindet sich der AGFW, bezüglich der Anerkennung der Weiterbildung für Stadtplaner und Architekten, zurzeit in Abstimmung mit den Architekten- und Stadtplanerkammern.
Dieses Weiterbildungsangebot wurde im Rahmen des EU-Projektes "Urban Planners with Renewable Energy Skills" (UP-RES) entwickelt, um Wissen und Bewusstsein für Energie und die Nutzung Erneuerbarer Energien in der räumlichen Planung zu stärken. Neue Aus- und Weiterbildungsschwerpunkte für Stadtplaner/-entwickler im Bereich Energieversorgung/Erneuerbare Energien sollen gesetzt werden.
Veranstaltungsort:
Frankfurt am Main (AGFW - Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e. V. , Stresemannallee 30, 60596 Frankfurt am Main)
Veranstalter:
AGFW - Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e.V. Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)
Kosten:
1 Modul: 390 Euro;
8 Module 1.990 Euro zzgl MwSt.
Anmeldung:
Aufgrund der Begrenzung auf maximal 30 Teilnehmer und des bereits großen Interesses, bitten wir Sie um eine Anmeldung bis zum 01. Juni 2012.
In vielen Klein- und Mittelstädten hat der Radverkehr eine wichtige Funktion – im Schülerverkehr, in der Mobilitätssicherung der älteren Bevölkerung, im Bereich Freizeit und Tourismus sowie vielfach auch im Alltagsverkehr.
Gerade ältere Personen haben häufig Schwierigkeiten, komplexe Verkehrssituationen zu erfassen. Kinder und Jugendliche brauchen eine fehlertolerante Infrastruktur, damit sie sich auf dem Schulweg sowie am Nachmittag sicher fortbewegen können. Im Freizeitverkehr sollen auch ungeübte Radfahrer unbeschwert fahren können.
Aus den oben beschriebenen Rahmenbedingungen ergeben sich hohe Anforderungen an die Wege für den Radverkehr. Es stellt sich daher die Frage, wie der Radverkehr mit den begrenzten öffentlichen Mitteln und unter Wahrung der Verkehrserfordernisse des motorisierten Individualverkehrs sicher geführt werden kann.
Der aktuelle Rechtsrahmen von StVO und VwV-StVO bietet hier zahlreiche Möglichkeiten. Ende 2010 wurden die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) in vollständig überarbeiteter Fassung herausgegeben. Diese dokumentieren den Stand der Technik.
Im Rahmen des Workshops vermitteln Experten, die maßgeblich an diesem neuen Stand der Technik mitgewirkt haben und seit vielen Jahren verstärkt auch im ländlichen Raum arbeiten, die wichtigsten Grundzüge der Planung sicherer Radverkehrsanlagen.
Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt dabei auf der Frage, wie der Radverkehr optimal durch das Gemeindegebiet geführt werden kann. Dabei werden sowohl Lösungen für die Strecke als auch für Knotenpunkte und Querungen vorgestellt. Zusätzlich werden Hinweise zur praktischen Umsetzung der Maßnahmen und zu sinnvollen ergänzenden Aktivitäten der Kommunen gegeben.
Die Informationen dieser Grundlagenveranstaltung werden praxisnah vermittelt. Dazu werden u. a. konkrete Fallbeispiele diskutiert.
Veranstaltungsort:
Offenbach am Main (Rathaus Offenbach, Sitzungssaal 1, Berliner Straße 100, 63065 Offenbach am Main)
Kosten:
Die Teilnahmegebühren betragen 60 Euro je Person inklusive Tagungsunterlagen und Verpflegung.
Anmeldung:
Anmeldeschluss ist eine Woche vor Veranstaltungsbeginn. Absagen müssen schriftlich erfolgen. Bei Absagen nach Ende der Anmeldefrist werden 80% der Teilnahmegebühr berechnet.
2nd hand spaces entstehen vielerorts auf der Basis von Zwischennutzungen. Sie ermöglichen die aktive Teilhabe von Stadtbewohner_innen an Entwicklungs- und Gestaltungsprozessen sowie die selbstbestimmte Nutzung von (Stadt-)Räumen. Dadurch fördern 2nd hand spaces Empowerment und involvieren Gruppen, die durch konventionelle Beteiligungsangebote nicht erreicht werden. Sie entfalten eine nachhaltige Wirkung durch den Aufbau sozialer Netzwerke, durch die Identitätsbildung an vakanten Orten und durch eine bedürfnisorientierte Raumproduktion. Als Türöffner und Experimentierfelder können sie über temporäre Nutzungen hinaus zum Ausgangspunkt prozesshafter Um- und Wiedernutzungen werden.
Die ZwischenZeitZentrale hat über drei Jahre als Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik Zwischennutzungen im gesamten Bremer Stadtgebiet initiiert und begleitet: Brachflächen wurden für Stadtteilprojekte genutzt, Leerstände in kulturelle Produktionsstätten verwandelt und ein für den Abriss vorgesehenes Gewerbegebäude in einen selbstverwalteten Ort für kreative Selbständige transformiert.
Ausgehend von diesen Erfahrungen wird am ersten Kongresstag über Zwischen-, Um- und Wiedernutzungen vor dem Hintergrund partizipativer Planungs- und Aneignungsprozesse diskutiert. In drei Themenblöcken referieren Expert_innen verschiedener Disziplinen entlang folgender Fragen: Wie werden Zwischen-, Um- und Wiedernutzungen den Bedürfnissen ihrer Nutzer_innen angesichts veränderter Ansprüchen an den Stadtraum gerecht? Sind Zwischennutzungen als Ausgangspunkte partizipativer Stadtentwicklungsprozesse geeignet? Warum bleiben sie vielerorts auf situationsbezogenes Taktieren in Problemlagen beschränkt? Welche Chancen bieten Zwischennutzungen für einen nachhaltigeren Umgang mit dem Bestand und der Stadt?
Am zweiten Kongresstag steht der Veranstaltungsort im Vordergrund. Er beginnt mit einem Urbanen Spaziergang über das Areal der ehemaligen Bremer Wollkämmerei (BWK). Anschließend stellen Expert_innen Beispiele über die Entwicklungsprozesse auf unterschiedlichen aufgegebenen Industriearealen vor. Im folgenden Workshop werden Nutzungsoptionen für das Gebäude der ehemaligen Sortierung der BWK entwickelt. Grundlage dafür bilden die temporäre Nutzung des Gebäudes als „Palast der Produktion" und die Erkenntnisse aus der begleitenden „Wunschproduktion".
Veranstaltungsort:
Bremen (Palast der Produktion,
Landrat-Christians-Str. 95, 28779 Bremen-Blumenthal)
Mietverhältnisse, bei denen es sich um eine betreute Person handelt, sind in Konfliktfällen wie fristlose Kündigung und Mieterhöhung abweichend von der üblichen Herangehensweise zu behandeln.
Der Vermieter benötigt rechtliche Kenntnisse zum unbekannten Wesen "Betreuung" und klare Handlungsmuster, um den Mietertrag zügig und ohne aussichtsloser Kämpfe vor Gericht sicherstellen zu können.
Das Seminar dient nicht der umfassenden Vermittlung des Betreuungsrechts. Nach Darstellung der wesentlichen und zum Verständnis wichtigen Grundlagen werden einzelne Problemschwerpunkte, der derzeit aktuellen Rechtsprechung besprochen. Ein daran anschließender Workshop soll dazu dienen, ausgehend von einer Vielzahl von Einzelfällen eine Orientierung dafür zu erhalten, in welchen Situationen welche Maßnahmen aus Sicht des Vermieters zu ergreifen sind. Was ist sinnvoll, welches Vorgehen mag rechtlich zutreffend sein, sich unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten aber verbieten?
Veranstaltungsort:
Frankfurt am Main (InterCity Hotel Frankfurt, Poststraße 8, 60329 Frankfurt)
Veranstalter:
vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Kosten:
260,- € für Mitglieder des vhw, 315,- € für Nichtmitglieder und 120,- € für Studenten (bis 27 Jahre mit Nachweis)
Der EU-Fördermittel-Salon gibt praktische Einblicke in die europäische Förderwelt und präsentiert die verschiedenen Förderbereiche der EU. Im Rahmen der Infoveranstaltung stellen wir Ihnen außerdem das emcra Weiterbildungsangebot rund um das Thema europäische und nationale Fördermittel vor. Fördermittel sind von entscheidender Bedeutung für die tägliche Arbeit von NGOs und öffentlichen Einrichtungen. Oft fehlt es aber am nötigen Fachwissen. Mit den emcra-Weiterbildungen lernen Sie, Fördermittel für Ihre Projekte zu nutzen – z.B. durch die zertifizierte Weiterbildung „Qualifizierung zum EU-Fundraiser“.
Veranstaltungsort:
München (Evangelische Stadtakademie,
Herzog-Wilhelm-Str. 4, 80331 München)
In vielen Klein- und Mittelstädten hat der Radverkehr eine wichtige Funktion – im Schülerverkehr, in der Mobilitätssicherung der älteren Bevölkerung, im Bereich Freizeit und Tourismus sowie vielfach auch im Alltagsverkehr.
Gerade ältere Personen haben häufig Schwierigkeiten, komplexe Verkehrssituationen zu erfassen. Kinder und Jugendliche brauchen eine fehlertolerante Infrastruktur, damit sie sich auf dem Schulweg sowie am Nachmittag sicher fortbewegen können. Im Freizeitverkehr sollen auch ungeübte Radfahrer unbeschwert fahren können.
Aus den oben beschriebenen Rahmenbedingungen ergeben sich hohe Anforderungen an die Wege für den Radverkehr. Es stellt sich daher die Frage, wie der Radverkehr mit den begrenzten öffentlichen Mitteln und unter Wahrung der Verkehrserfordernisse des motorisierten Individualverkehrs sicher geführt werden kann.
Der aktuelle Rechtsrahmen von StVO und VwV-StVO bietet hier zahlreiche Möglichkeiten. Ende 2010 wurden die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) in vollständig überarbeiteter Fassung herausgegeben. Diese dokumentieren den Stand der Technik.
Im Rahmen des Workshops vermitteln Experten, die maßgeblich an diesem neuen Stand der Technik mitgewirkt haben und seit vielen Jahren verstärkt auch im ländlichen Raum arbeiten, die wichtigsten Grundzüge der Planung sicherer Radverkehrsanlagen. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt dabei auf der Frage, wie der Radverkehr optimal durch das Gemeindegebiet geführt werden kann. Dabei werden sowohl Lösungen für die Strecke als auch für Knotenpunkte und Querungen vorgestellt. Zusätzlich werden Hinweise zur praktischen Umsetzung der Maßnahmen und zu sinnvollen ergänzenden Aktivitäten der Kommunen gegeben.
Die Informationen dieser Grundlagenveranstaltung werden praxisnah vermittelt. Dazu werden u. a. konkrete Fallbeispiele diskutiert.
Veranstaltungsort:
Bad Boll (Evangelische Akademie Bad Boll, Südflügel, Raum 3, Akademieweg 11, 73087 Bad Boll)
Kosten:
60,00 Euro
Anmeldung:
Anmeldeschluss ist eine Woche vor Veranstaltungsbeginn. Absagen müssen schriftlich erfolgen. Bei Absagen nach Ende der Anmeldefrist werden 80 % der Teilnahmegebühr berechnet.
In vielen Klein- und Mittelstädten hat der Radverkehr eine wichtige Funktion – im Schülerverkehr, in der Mobilitätssicherung der älteren Bevölkerung, im Bereich Freizeit und Tourismus sowie vielfach auch im Alltagsverkehr.
Gerade ältere Personen haben häufig Schwierigkeiten, komplexe Verkehrssituationen zu erfassen. Kinder und Jugendliche brauchen eine fehlertolerante Infrastruktur, damit sie sich auf dem Schulweg sowie am Nachmittag sicher fortbewegen können. Im Freizeitverkehr sollen auch ungeübte Radfahrer unbeschwert fahren können.
Aus den oben beschriebenen Rahmenbedingungen ergeben sich hohe Anforderungen an die Wege für den Radverkehr. Es stellt sich daher die Frage, wie der Radverkehr mit den begrenzten öffentlichen Mitteln und unter Wahrung der Verkehrserfordernisse des motorisierten Individualverkehrs sicher geführt werden kann.
Der aktuelle Rechtsrahmen von StVO und VwV-StVO bietet hier zahlreiche Möglichkeiten. Ende 2010 wurden die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) in vollständig überarbeiteter Fassung herausgegeben. Diese dokumentieren den Stand der Technik.
Im Rahmen des Workshops vermitteln Experten, die maßgeblich an diesem neuen Stand der Technik mitgewirkt haben und seit vielen Jahren verstärkt auch im ländlichen Raum arbeiten, die wichtigsten Grundzüge der Planung sicherer Radverkehrsanlagen.
Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt dabei auf der Frage, wie der Radverkehr optimal durch das Gemeindegebiet geführt werden kann. Dabei werden sowohl Lösungen für die Strecke als auch für Knotenpunkte und Querungen vorgestellt. Zusätzlich werden Hinweise zur praktischen Umsetzung der Maßnahmen und zu sinnvollen ergänzenden Aktivitäten der Kommunen gegeben.
Die Informationen dieser Grundlagenveranstaltung werden praxisnah vermittelt. Dazu werden u. a. konkrete Fallbeispiele diskutiert.
Veranstaltungsort:
Bad Boll (Evangelische Akademie Bad Boll, Südflügel Raum 3, Akademieweg 11, 73087 Bad Boll)
Kosten:
Die Teilnahmegebühren betragen 60 Euro je Person inklusive Tagungsunterlagen und Verpflegung.
Anmeldung:
Anmeldeschluss ist eine Woche vor Veranstaltungsbeginn. Absagen müssen schriftlich erfolgen. Bei Absagen nach Ende der Anmeldefrist werden 80% der Teilnahmegebühr berechnet.
Insbesondere in den Ortszentren kleinerer Gemeinden, aber auch in den Haupt-, Neben- und Quartierszentren der Mittel- und Großstädte fungieren Nahversorgungsbetriebe als unentbehrliche – häufig auch als die einzigen frequenzstarken – Magnetbetriebe. Dieser hohen städtebaulichen und funktionalen Relevanz steht der Trend, Nahversorgungsbetriebe innerhalb der Siedlungsbereiche dezentral oder jenseits der gewachsenen Zentren in sogenannten Fachmarktzentren anzusiedeln, entgegen. Dabei ist die stadtplanerische, regionalplanerische wie auch die unternehmerische Steuerung von Standorten der Nahversorgung durch ein Spannungsfeld gegenläufiger Interessen der Akteure gekennzeichnet.
Der Einzelhandelstag Rhein-Neckar – Nahversorgung und Zentrenentwicklung greift dieses Spannungsfeld auf und möchte durch den Diskurs der verschiedenen Akteure Lösungsansätze für vitale und lebenswerte Orts- und Stadtteilzentren aufzeigen.
Veranstaltungsort:
Mannheim (IHK Rhein-Neckar (Saal Mannheim), L 1, 2, 68161 Mannheim)
Bewerbungsschluß: jeweils der 31. Dezember eines Jahres Europapreis des Ministerkomitees des Europarates Bewerben können sich Städte und Gemeinden, die Erfahrungen durch Städtepartnerschaften mit ausländischen Gemeinden gesammelt haben.