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Zukunftsfähige Hilfen zur Erziehung zwischen Einzelfallhilfe und Lebensweltorientierung


Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe
Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe, 101, 2016, 158 S., deutsch, DIN A4
Erscheinungsjahr: 2016
ISBN: 978-3-88118-557-8
Verlag: Deutsches Institut für Urbanistik
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Kurzbeschreibung:
Aktueller Veränderungsbedarf des SGB VIII in Bezug auf die Hilfen zur Erziehung? Gila Schindler, Fachanwältin für Sozialrecht in Heidelberg, ging auf aktuelle Grundlagen für sozialräumlich und präventiv orientierte Angebote ein und wies dabei auf rechtliche und finanzielle Möglichkeiten, aber auch Hindernisse hin. Dies auch mit Blick auf die Debatte, ob die Weiterentwicklung der HzE mit Einschränkungen der Rechtsansprüche einhergehe, was bisher glücklicherweise nicht geplant sei. Frau Schindler stellte in ihrem Vortrag unterschiedliche Möglichkeiten der Finanzierung von HzE-Leistungen vor. Insbesondere über das „hinkende Jugendhilfedreieck“ wurde im weiteren Verlauf der Tagung im Plenum und in den Arbeitsgruppen immer wieder diskutiert.

Wir haben uns auf den Weg gemacht ... Einblick in den Stand der Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung in der Praxis gaben uns Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Jugendämtern.

Sven Werk stellte das gesamtstädtische Präventionskonzept des Jugendamtes in Münster vor. Fester Bestandteil dieser Strategie sind die Regelangebote und eine integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung sowie eine gut funktionierende Kommunikation aller beteiligten Akteure. Die Leitsätze vor Ort lauten: „Jugendhilfe als Ganzes sehen“ und „Vom Kind aus denken“.

Holger Requardt, Fachamt Jugend- und Familienhilfe Hamburg-Eimsbüttel, ging auf die in der Fachöffentlichkeit viel diskutierten Sozialräumlichen Hilfen und Angebote als Weiterentwicklungsinitiative der Jugendhilfe in Hamburg ein. Er sagte, dass diese nicht als Konkurrenzangebot zu den Hilfen zur Erziehung zu verstehen sind, sondern Orte verlässlicher Begegnung geschaffen werden und mehr Menschen durch offene Zugänge und kurze Wege vom Hilfesystem profitieren. Hilfen sollen frühzeitig einsetzen und präventiv wirksam sein. Herr Requardt stellte dazu zwei Modelle vor: „Treffpunkt und Beratung im Quartier“ und „Schule als Bezugspunkt“ und erläuterte Gelingensbedingungen.
(Quelle: Deutsches Institut für Urbanistik)


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