Kurzbeschreibung: In den teilweise mythisierten "goldenen" 1920er Jahren zeigte auch die Arbeiter- und Industriestadt Dortmund zahlreiche innovative Ansätze in der Entwicklung hin zur großstädtischen Infrastruktur. Der damals entfachte Kulturboom reichte zwar nicht an das moderne, schnelllebige Berlin heran, stellte aber für Westfalen und das Ruhrgebiet eine Leit- und Vorbildfunktion dar. Um ein so weit gespanntes, buntes, kulturgeschichtliches Panorama wie das der 1920er Jahre in Dortmund ausleuchten zu können, in dem nebeneinander Politik, Wirtschaft, Stadtentwicklung, Architektur, Presse, Malerei, Plakatkunst, Literatur, Theater, Kino, Massenkultur und Amüsements auftreten, bedurfte es ausgedehnter Recherchen und Expertisen. Eine erste Bilanz für den Zeitabschnitt der 1920er Jahre, die auch in Dortmund zu den intensivsten und aufregendsten Jahren der Stadtgeschichte zählen, liegt nun mit dieser reich bebilderten Publikation des Historischen Vereins vor.
Bewerbungsschluß: jeweils der 31. Dezember eines Jahres Europapreis des Ministerkomitees des Europarates Bewerben können sich Städte und Gemeinden, die Erfahrungen durch Städtepartnerschaften mit ausländischen Gemeinden gesammelt haben.