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Merkblatt DWA-M 275 - Rohrleitungssysteme für den Bereich der technischen Ausrüstung von Kläranlagen


DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.
39 Seiten, DIN A4
Erscheinungsjahr: 2012
ISBN: 978-3-942964-24-1
Verlag: DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.
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Kurzbeschreibung:
Auf Kläranlagen dienen Rohrleitungen dem Transport von Brauch- und Trinkwasser, Wasser in Heizungskreisläufen, Luft, brennbaren Gasen, chemischen Hilfsstoffen für die Fällung und Flockung sowie Abwasser und seinen Schlämmen. Abhängig von den Eigenschaften der transportierten Stoffe ergeben sich sehr unterschiedliche Anforderungen an die verwendeten Rohrleitungen. Dieses aktualisierte Merkblatt gibt eine Hilfestellung bei der Auswahl der geeigneten Rohrleitungsmaterialen und enthält Informationen zur fachgerechten Bemessung, Verlegung und Prüfung der Rohrleitungen nach aktuellem Stand der Technik. Über Rohrleitungswerkstoffe, Abmessungen, Anforderungen an Planung, Ausführung und Prüfungen von Rohrleitungen gibt es eine Vielzahl von Normen und Vorschriften, die im vorliegenden Merkblatt auf den aktuellen Stand gebracht wurden. Die Handhabung dieser umfangreichen Normen und Richtlinien soll für den Praktiker durch Beschränkung auf die kläranlagenspezifischen Anwendungsfälle erleichtert werden. Für die in Kläranlagen am häufigsten eingesetzten Rohrwerkstoffe Stahl und Kunststoff sind unter Berücksichtigung der Nutzungsdauer die Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion und die Verschleißfähigkeit gegen abrasiv wirkende Inhaltsstoffe, wie z. B. Sand, als wichtigste Auswahlkriterien zu nennen. Aber auch die Einflüsse der Umgebung sind maßgebend. So sind Kunststoffrohre beispielsweise empfi ndlich gegen UV-Strahlung und Wärme. Von Vorteil sind ihr geringes Gewicht und die sehr gute Chemikalienbeständigkeit. Rohrleitungen aus unlegiertem Stahl eignen sich insbesondere wegen ihrer hohen Festigkeit für eine Vielzahl von Anwendungsfällen. Es ist jedoch in der Regel ein Korrosionsschutz durch Feuerverzinken oder durch Beschichtung mit Zementmörtel bzw. Kunststoff erforderlich. Bei besonderer korrosiver Beanspruchung und erhöhten Temperaturen kommen nichtrostende Stähle zur Anwendung. Typische Einsatzfälle sind z. B. Faulgasleitungen und Rohrleitungen für Chemikalien. Eine erste Vorbemessung der Rohrleitungen kann nach den in diesem Merkblatt angegebenen Empfehlungswerten für übliche Transportgeschwindigkeiten und Mindestnennweiten erfolgen. Die Wahl der Fließgeschwindigkeit wird durch strömungstechnische Grenzdaten eingeschränkt. An die erste Dimensionierung sollte sich eine Ermittlung des wirtschaftlichen Rohrdurchmessers für die verschiedenen möglichen Materialvarianten anschließen. Da bei Kunststoffrohrleitungen von einer Alterung des Werkstoffes auszugehen ist, muss bei der Ermittlung des optimalen Verhältnisses von Durchmesser und Wanddicke zusätzlich die gewünschte Nutzungsdauer berücksichtigt werden. Bei der Verlegung der Rohrleitungen sind zur Sicherstellung von einwandfreier Montage, Funktion und Wartung je nach Aufgabe und Anforderung Dehnungsausgleiche, Flansche, Armaturen, Ausbaustücke, Aufl ager, Probennahme-, Spül-, Entleerungsanschlüsse usw. erforderlich.
(Quelle: DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.)


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